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	<title>Bamberg Archive &#171; Frankenrabe</title>
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	<title>Bamberg Archive &#171; Frankenrabe</title>
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		<title>Reinheitsgebot</title>
		<link>https://frankenrabe.de/464/reinheitsgebot/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frankenrabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Apr 2021 17:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Region Franken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>… für die Qualität der Biere oder nur eine irreführende Werbeaktion? Qualität Das Reinheitsgebot erlaubt nur Gerste, Hopfen und Wasser &#8211; wenn man sich aber informiert, welche umfangreichen Zusatzstoffe inzwischen für Bierbrauer zugelassen sind, kann</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://frankenrabe.de/464/reinheitsgebot/">Reinheitsgebot</a> erschien zuerst auf <a href="https://frankenrabe.de">Frankenrabe</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>… für die Qualität der <a href="https://frankenrabe.de/bier/458/">Biere</a> oder nur eine irreführende Werbeaktion?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="qualitaet">Qualität</h2>



<p class="has-drop-cap">Das Reinheitsgebot erlaubt nur <strong>Gerste, Hopfen und Wasser</strong> &#8211; wenn man sich aber informiert, welche umfangreichen <a rel="noreferrer noopener" href="https://hobbybrauer.de/forum/wiki/doku.php/zugelassene_zusatzstoffe" target="_blank">Zusatzstoffe</a> inzwischen für Bierbrauer zugelassen sind, kann es einen Biertrinker nur grausen. Wenn Bayern von einem „<em>noch heute gültigen Gebot</em>“ spricht, kann man also nur lachen &#8211; <strong>eine einzige Lüge!</strong></p>



<p><strong>Hefe</strong> wäre nach dem Gebot nicht zugelassen, weil sie damals noch gar nicht bekannt war &#8211; die Hefekulturen kamen nur „zufällig“ ins <a href="https://frankenrabe.de/bier/458/">Bier</a> und damit der Gärprozess in Gang.</p>



<p>Auch <strong>Weizen</strong> ist unzulässig (Gerüchte sprechen auch von einem „Anti-Weizen-Gebot“, um die damals steigende Beliebtheit von Weizenbieren zu stoppen). Ein Weizen (in Bayern „Weißbier“) mit dem Hinweis „Gebraut nach dem Reinheitsgebot“ dürfte es daher überhaupt nicht geben &#8211; das stört manche Brauer aber gar nicht.</p>



<p>Das Reinheitsgebot sagt auch nur etwas über die Zutaten aus, aber nichts über die <strong>Qualität der Zutaten</strong>. Es verhindert also nicht genmanipuliertes oder mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Glyphosat" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Glyphosat</a> verschmutztes Getreide, verunreinigtes Wasser oder die Verwendung von Turbo-Schnellgärhefe sowie Hopfenextrakt. Bei den Zutaten geht es &#8211; wohl gemerkt &#8211; um zugelassene Zutaten! Wer würde ein Bier schon kaufen, wenn er wüsste, dass da <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Polyvinylpyrrolidon" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Polyvinylpyrrolidon</a> (PVPP oder E 1202) drin ist oder war? Angeblich wird ja alles wieder entfernt.</p>



<p><strong>BIO:</strong> Während sich Bayern noch immer im fragwürdigen Immage des Reinheitsgebotes sonnt, braut man in Franken bereits biologisch &#8211; „Reinheitsgebot war gestern“ &#8211; z. B. <a href="https://klosterbrauerei-weissenohe.de/ueber-uns/braukunst" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klosterbrauerei Weißenohe</a>.</p>



<p>Sehr interessante <strong>Texte über das Reinheitsgebot</strong> gibt es auch auf den Internetseiten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="http://braumagazin.de/article/reinheitsgebot-ist-tot/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das Reinheitsgebot ist tot –  lang lebe das Reinheitsgebot</a></li>



<li><a href="http://blog.brunnenbraeu.eu/?page_id=369" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pfründe der deutschen Brauindustrie schützen</a></li>



<li><a href="https://www.christian-jog.de/2010/11/19/reinheitsgebot-mythos-und-wahrheit">Reinheitsg</a><a href="https://www.christian-jog.de/2010/11/19/reinheitsgebot-mythos-und-wahrheit" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ebot Mythos und Wahrheit</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="herkunft">Herkunft</h2>



<p>2016 wird das bayerische Reinheitsgebot 500 Jahre alt. Die <strong>Landesausstellung 2016</strong> wird in <a rel="noreferrer noopener" href="https://maps.here.com/?map=48.59017,13.08781,13,normal" target="_blank">Aldersbach</a> (Niederbayern / Lkrs. Passau) ausgerichtet. Wie sich die Jury zur Entscheidung zusammensetzt, wollte Loipl (Haus der BY Geschichte) nicht verraten (NN, 21.09.10). Da ist es wieder &#8211; das ungute Gefühl, dass hier „gemauschelt“ wurde. Es hatten sich auch Bamberg, Kulmbach und Nürnberg beworben.<br><br>Andererseits &#8211; es geht ja um das „bayerische Reinheitsgebot von 1516“ &#8211; was interessiert das Franken? Fürstbischof Heinrich III. Groß von Trockau (1487 &#8211; 1501) erließ, das Gebot „Einsieden nichts mere denn Hopfen, Malz und Wasser zu nehmen sey.“ Damit gab es bereits 27 Jahre vor bayerischen Reinheitsgebot schon ein gleichwertiges Gebot aus der Bierstadt <strong>Bamberg</strong>! (<a href="https://kaiserdom.de/geschichte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kaiserdom</a>) &#8211; siehe Grafik oben.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="567" height="361" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/hopfenfeld.jpg" alt="Hopfen" class="wp-image-136" style="width:284px;height:181px" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/hopfenfeld.jpg 567w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/hopfenfeld-300x191.jpg 300w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/hopfenfeld-150x96.jpg 150w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></figure>
</div>


<p class="has-drop-cap">Wo anders als in <strong>Oberfranken</strong> mit der Vielfalt seiner handwerklich orientierten Kleinbrauereien und seiner traditionsreichen <a href="https://frankenrabe.de/bier/458/">Bierkultur</a>, hätte die Ausstellung stattfinden sollen? In Bamberg sorgen 9 Brauereien für einen guten Stoff. Es gibt dort das fränkische Brauereimuseum, zwei Mälzereien (teilweise mit internationaler Bedeutung), eine Braumaschinenfabrik und auch in der ganzen Region die größte Brauereidichte der Welt. Bamberg ist die wahre Hauptstadt des Bieres! (FN am 17.04.2010 / Horst M. Auer).</p>



<p>Auch die Städte <strong>Augsburg (1156)</strong> und <strong>Nürnberg (1293)</strong> haben ein älteres Reinheitsgebot, also ist das „bayerische Reinheitsgebot“ nur ein Plagiat.</p>



<p>Während Bayern heute einen Rummel um das Reinheitsgebot macht, gab es auch in Thüringen / <strong><a href="https://maps.here.com/?map=51.19781,11.06636,12,normal" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weißensee</a> schon seit 1434</strong> das <a href="http://www.weissenseer-reinheitsgebot.de/runneburger.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weißenseer Reinheitsgebot</a> &#8211; siehe <a href="http://www.weissenseer-reinheitsgebot.de/statuta.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Statuta</a> und <a href="http://www.weissenseer-reinheitsgebot.de/pressestimmen_03.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressestimmen</a>.</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide"/>



<h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2>



<p><strong>Viel heiße Luft um nichts</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>wurde das ursprüngliche Reinheitsgebot durch viele genehmigte Zusätze „verwässert“</li>



<li>hat das Reinheitsgebot noch nie die Qualität der Zutaten geregelt</li>



<li>würde inzwischen ein amtliches Biosiegel mit deutschlandweiter Gültigkeit viel mehr bringen</li>



<li><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color"><strong>boykottiere</strong> </mark>ich alle Biere von Großbrauereien, Industrie- und Fernsehbiere</li>



<li><strong>trinke ich regionale Biere</strong>, die handwerklich von Landbierbrauereien gebraut sind</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="meine_referenzen">Meine Referenzen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://frankenrabe.de/meine-referenzen/475/">Referenzen</a></li>
</ul>



<p></p>
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		<title>Bamberger Fastenpredigt</title>
		<link>https://frankenrabe.de/601/bamberger-fastenpredigt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frankenrabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Mar 2017 22:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Region Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bamberg]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Fastenpredigt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Wer Bier und Politik gemeinsam betreibt, versäumt für keines die Zeit und verstärkt dem Genuss von beidem.“ 4. Bamberger Fastenpredigt Am 11. März 2017 fand die 4. Bamberger Fastenpredigt – veranstaltet durch die Brauerei Ambräusianum</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Wer Bier und Politik gemeinsam betreibt, versäumt für keines die Zeit und verstärkt dem Genuss von beidem.“</p><cite>4. Bamberger Fastenpredigt</cite></blockquote>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/fastenpredigt-456x1024.jpg" alt="Fastenpredigt" class="wp-image-112" width="228" height="512" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/fastenpredigt-456x1024.jpg 456w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/fastenpredigt-134x300.jpg 134w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/fastenpredigt-67x150.jpg 67w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/fastenpredigt-768x1723.jpg 768w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/fastenpredigt-685x1536.jpg 685w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/fastenpredigt-913x2048.jpg 913w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/fastenpredigt-700x1570.jpg 700w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/fastenpredigt.jpg 1065w" sizes="(max-width: 228px) 100vw, 228px" /></figure></div>



<p class="has-drop-cap">Am 11. März 2017 fand die 4. Bamberger Fastenpredigt – veranstaltet durch die <a href="https://www.ambraeusianum.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Brauerei Ambräusianum</a> und <a rel="noreferrer noopener" href="http://agil-bamberg.de/index.php" target="_blank">Agil</a> statt. Nachdem die Besucherzahl von 70 im Jahr 2014 auf aktuell 500 Gäste gestiegen war, musste der Veranstalter in den Ziegelbau des Welcome Kongress Hotels Bamberg wechseln.</p>



<p>Aufgrund des gelungenen „süffig starken“ Fastenbieres (<strong>Bockbier mit 17,4 °P Stammwürze und 7,2 % Vol. Alkohol</strong> / Anstich durch Bürgermeister Dr. Christian Lange) und der äußerst kurzweilig dargebrachten Fastenpredigt von „Bruder Michael“, dem gebürtigen Berliner, <strong><a href="http://ulich-wortkunst.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Andreas Ulich</a></strong>, lohnte sich der Besuch allemal. Ulich wusste die Politik unter dem Motto „Bamberg first – Lästern mit Geschmack“ passend zu würdigen. Auch für eine kleine Auswahl an deftigen Speisen war gesorgt – teilweise zu Gunsten der Aktion „Gemeinsam helfen für Bamberg“ (2016: 4200 €).</p>



<p>Weniger rühmlich fiel allerdings die musikalische Umrahmung durch das „Volksmusik-Ensemble <strong>FrankenDreier</strong>“ (Trompete, Tuba, Akkordeon und Gitarre) aus. Nicht nur, dass die „Dreier“ zu viert spielten – das einzige was sie erkennbar mit Franken zu tun hatten, war das Wort „Franken“ in ihrem Namen. Sie spielten stattdessen überwiegend bayerisch anmutende Musikstücke und sowohl ihr Erscheinungsbild, wie auch das der Bedienungen passte nicht recht zu einer fränkischen Veranstaltung &#8211; schade. Von den letztgenannten Wermutstropfen abgesehen, war es eine gelungene Veranstaltung &#8211; gerne wieder!</p>



<p><strong>Eine kleine Auswahl der Zitate:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>BR: Franken ist mehr als „grausliche Tatorte“</li><li>Gibt es im Steigerwald zu wenig „Zapfhähne“,<br>oder weshalb darf es kein Nationalpark werden?</li><li>JuLi (Junge Liberale der FDP in Schleswig Holstein): <br>„Lieber bekifft ficken, als besoffen Auto fahren!“</li><li>ÖPNV: Man zählt so lange die Fahrgäste, <br>bis irgendwann nur 2 Omis drin sitzen und – weg mit der Linie.<br>Das „Nachfrage-Pflänzchen“ muss man nicht ausreißen, <br>man kann es auch gießen!</li><li>Deutschland wird nicht islamisiert – <br>Deutschland verblödet einfach nur.</li><li>„CSU und Christentum“ – <br>da falle ich jedes Jahr aufs Neue darauf herein…</li><li>Markus Söder ist Franke, über den darf ich reden – will ich aber nicht.</li><li>Alexander Dobrindt findet zu jedem Verkehrsproblem<br>die billigste, schnellste und &#8211; dümmste Lösung.</li></ul>
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		<item>
		<title>Bamberger Hörnla / Hörnchen</title>
		<link>https://frankenrabe.de/1117/bamberger-hoernla-hoernchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frankenrabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2017 09:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Region Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Bamberg]]></category>
		<category><![CDATA[Croissant]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hörnchen in Franken Genuss hoch zwei&#8230; Gleich zwei Köstlichkeiten tragen den Namen Bamberger Hörnla, das ist einmal die feinschalige, saftige Kartoffelsorte und außerdem ein blättriges Buttergebäck in Hörnchenform, ähnlich einem Croissant (nur viel besser). Hörnla</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Hörnchen in Franken</h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="genuss_hoch_zwei">Genuss hoch zwei&#8230;</h3>



<p style="font-size:18px">Gleich zwei Köstlichkeiten tragen den Namen Bamberger Hörnla, das ist einmal die feinschalige, saftige <strong>Kartoffelsorte</strong> und außerdem ein blättriges <strong>Buttergebäck</strong> in Hörnchenform, ähnlich einem Croissant (nur viel besser).</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide"/>



<h2 class="wp-block-heading" id="genuss_hoch_zwei">Hörnla Varianten in Franken</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li>Bamberger Hörnla <strong>(<a href="https://frankenrabe.de/bamberger-hornla-hornchen-kartoffel/296/">Kartoffel</a>)</strong></li>



<li>Bamberger Hörnla <strong>(<a href="https://frankenrabe.de/bamberger-hornla-hornchen-gebaeck/280/">Gebäck</a>)</strong></li>



<li>Bamberger (Eich-) Hörnla  (hdt. „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Eichh%C3%B6rnchen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Eichkätzchen</a>“)</li>



<li>Bamberger Hörnla (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Beule" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Beule / Schwellung</a> an der Stirn eines Bambergers) </li>
</ol>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide"/>


<div class="wp-block-image is-resized is-style-default">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="567" height="425" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/2hoernla.jpg" alt="Bamberger Hörnla" class="wp-image-91" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/2hoernla.jpg 567w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/2hoernla-300x225.jpg 300w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/2hoernla-150x112.jpg 150w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kartoffel und Gebäck</figcaption></figure>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://frankenrabe.de/1117/bamberger-hoernla-hoernchen/">Bamberger Hörnla / Hörnchen</a> erschien zuerst auf <a href="https://frankenrabe.de">Frankenrabe</a>.</p>
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		<item>
		<title>Bamberger Hörnla /    Hörnchen &#8211; Gebäck</title>
		<link>https://frankenrabe.de/280/bamberger-hornla-hornchen-gebaeck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frankenrabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Nov 2016 22:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Region Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Bamberg]]></category>
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		<category><![CDATA[Küche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geschichte Hörnchen sind in Bamberg seit dem 14. Jahrhundert belegt und gehören in der alten Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg zum alltäglichen Kulturgut. Sie waren schon immer Leidenschaft der Bamberger Bevölkerung und der heimischen Bäcker und</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://frankenrabe.de/280/bamberger-hornla-hornchen-gebaeck/">Bamberger Hörnla /    Hörnchen &#8211; Gebäck</a> erschien zuerst auf <a href="https://frankenrabe.de">Frankenrabe</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="geschichte">Geschichte</h2>



<p class="has-drop-cap">Hörnchen sind in Bamberg seit dem 14. Jahrhundert belegt und gehören in der alten Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg zum alltäglichen Kulturgut. Sie waren schon immer Leidenschaft der Bamberger Bevölkerung und der heimischen Bäcker und sind es auch heute noch!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="200" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/hoernla_gebaeck-300x200.jpg" alt="Bamberger Hörnla" class="wp-image-134" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/hoernla_gebaeck-300x200.jpg 300w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/hoernla_gebaeck-150x100.jpg 150w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/hoernla_gebaeck.jpg 567w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bamberger Hörnla &#8211; Gebäck</figcaption></figure>
</div>


<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Das &#8222;Hörnla für Zwischendurch&#8220; gehört zu einem gelungenen Tag in Bamberg, ebenso wie das &#8222;Seidla Bier auf dem Heimweg&#8220;.</span></strong></p>
</blockquote>



<p>In Bamberg war schon im frühen 15. Jahrhundert ein Pfister (Bäcker), genannt Götze Hornlein (= Hörnlein) tätig. Gerade in diese Zeit fallen Familiennamen oftmals mit dem ausgeübten Beruf zusammen. So kann man annehmen, dass es sich um einen <strong>Bamberger Hörnchenbäcker</strong> handelt. Auch im Bamberger Stadtbuch wird <strong>für das Jahr 1483</strong> auf einen Hörnleinsbeck hinter St. Martin verwiesen. 1496 wird schließlich ein weiterer Hörnleinsbeck in der Austrasse erwähnt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="zubereitung">Zubereitung</h2>



<p>Durch diese Jahrhunderte alte Hörnla-Tradition hat jeder namhafte Bäcker in Bamberg heute sein eigenes, geheimes und gehütetes Familienrezept – ebenso wie mancher Haushalt, der hier aus Traditionsbewusstsein selbst Hand anlegt. Eines ist aber allen Bamberger Hörnla gemeinsam: Ihre unverwechselbare, charakteristische Form und der unvergleichlich zarte Buttergeschmack.</p>



<p><strong>Zutaten:</strong> Mehl, Quark, Butter, Ei, Zucker, Vanillezucker, Hefe.</p>



<p>Der gewickelte Teigrohling ist in seiner Grundform länglich. Wichtig zur Unterscheidung ist: das Bamberger Hörnchen ist <strong>schlanker als das Croissant</strong>. Man erkennt es am hohen Krustenanteil und am butterfarbenen Krumenbild. Es enthält auch <strong>weniger Zucker</strong> als die französische Kopie. Ganz wichtig: echte Bamberger Hörnla haben <strong>keinesfalls eine Zuckerglasur!</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading" id="das-landgericht-bamberg-stellte-im-jahr-1977-fest">Das Landgericht Bamberg stellte im Jahr 1977 fest:</h4>



<p>„Bamberger Hörnchen müssen mit reiner Butter gebacken werden.“ Hörnla-Profis verwenden zudem nur Weizenmehl vom Typ 550 &#8211; keine Margarine. Quelle: <a href="http://www.zeit.de/1977/16/bei-den-hoernchen-alles-in-butter" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.zeit.de</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="das-croissant-ein-plagiat">Das <strong>Croissant – ein Plagiat</strong>!</h2>



<p class="has-drop-cap">Kulturhistoriker haben schlüssig nachgewiesen, dass verschiedene Legenden zur Herkunft des französischen Croissant frei erfunden sind und <strong>Croissants nicht vor dem 19. Jahrhundert</strong> in Frankreich eingeführt wurden. Erstmals in einem Nachschlagewerk erwähnt wurde das Croissant unter dieser Bezeichnung jedoch im Jahr 1853 als nicht näher beschriebenes Gebäck, 1863 wird in einem Lexikon auch die Mondform erwähnt. In Croissants wie auch in &#8222;Butterhörnchen&#8220; wird in der Regel Margarine verwendet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2>



<p>Das Bamberger Hörnla gehört unbedingt zu einem liebevoll gedeckten Frühstückstisch und schmeckt einfach pur oder mit süßem Brotaufstrich; man isst es aber auch gerne als Zwischenmalzeit am Vormittag, zum Nachmittagskaffee, oder einfach zwischendurch &#8222;auf die Hand&#8220;. Eine weitere Alternative: man – taucht, tunkt oder „ditscht“ &#8211; das Hörnla in eine Tasse Kaffee oder Kakao.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="225" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/fruehstueck_bei_seel-300x225.jpg" alt="Frühstück beim Seel" class="wp-image-131" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/fruehstueck_bei_seel-300x225.jpg 300w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/fruehstueck_bei_seel-150x113.jpg 150w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/fruehstueck_bei_seel-700x525.jpg 700w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/fruehstueck_bei_seel.jpg 756w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>
</div>


<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">&#8222;A Kaffee ohne Hörnla schmeckt wie a Kuß ohne Schnörrnla!&#8220;</span></strong></p>
</blockquote>



<p>Quellen: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://baeckerei-seel.de/bamberger-hoernla/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://baeckerei-seel.de/bamberger-hoernla/</a></li>



<li><a href="https://www.genussregion-oberfranken.de/spezialitaeten/bamberger-hoernla/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Genussregion Oberfranken, Alfred Seel, Uta Hengelhaupt</a></li>
</ul>



<p></p>
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		<title>Bamberger Hörnla / Hörnchen &#8211; Kartoffel</title>
		<link>https://frankenrabe.de/296/bamberger-hornla-hornchen-kartoffel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frankenrabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Nov 2016 08:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Region Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Bamberg]]></category>
		<category><![CDATA[Hörnchen]]></category>
		<category><![CDATA[Hörnla]]></category>
		<category><![CDATA[Kartoffel]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bamberger Hörnla, auch Bamberger Hörnchen, ist eine alte Kartoffelsorte aus Franken. Die als festkochend geltenden Kartoffeln sind klein und haben eine längliche, fingerförmige, krumme Form. Sie haben festes hellgelbes Fleisch, leicht ockerfarbene Haut und ein</p>
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<p></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/bamberger_hoernla_kartoffel-258x300.jpg" alt="Bamberger Hörnla" class="wp-image-104" width="258" height="300" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/bamberger_hoernla_kartoffel-258x300.jpg 258w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/bamberger_hoernla_kartoffel-129x150.jpg 129w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/bamberger_hoernla_kartoffel.jpg 378w" sizes="auto, (max-width: 258px) 100vw, 258px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bamberger Hörnla &#8211; Kartoffel</figcaption></figure>
</div>


<p class="has-drop-cap">Bamberger Hörnla, auch Bamberger Hörnchen, ist eine <strong>alte Kartoffelsorte aus Franken.</strong> Die als festkochend geltenden Kartoffeln sind klein und haben eine längliche, fingerförmige, krumme Form. Sie haben festes hellgelbes Fleisch, leicht ockerfarbene Haut und ein nussiges Aroma mit einem intensiven Eigengeschmack. Die Kartoffelpflanze ist eher klein und blüht weiß. Das Bamberger Hörnla ist seit dem späten 19. Jahrhundert bekannt. In Butter geschwenkt oder leicht gebräunt – auch gern mit Schale und Kräutern in Öl – begleiten sie in der regionalen Küche fränkischen Spargel, Fisch oder Fleisch (Raclette / Grill).</p>



<p>Zartschalig und mit nussigem Aroma wird die <strong>Bamberger Traditionskartoffel</strong> heute vor allem auf Bauernmärkten oder in Hofläden angeboten. Wahrscheinlich gelangte die Sorte einst aus den Ziergärten der Fürstbischöfe in die fränkischen Äcker, wo sie im leichten Schwemmsandboden der Region bis heute überdauerte. Der Anbau der Sorte ist aufwendig, wobei der Ertrag eher gering ist. Zudem lassen sich die Hörnla nicht maschinell ernten. Kunstdünger verträgt sie ebenfalls nicht gut. (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bamberger_H%C3%B6rnla" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wikipedia</a>)</p>



<p><strong>Kartoffel des Jahres 2008</strong> (Stiftung Warentest) und außerdem wurde die Sorte im Oktober 2013 <strong>von der EU als regionale Marke bestätigt</strong> (geschützte geographische Angabe g. g. A.), d. h. es dürfen seither europaweit als &#8222;Bamberger Hörnla&#8220; nur Kartoffeln (Speise- und Pflanzkartoffeln) angeboten werden, die in Franken angebaut wurden. <br>Weitere Informationen: <a href="https://www.slowfood.de/was-wir-tun/arche_des_geschmacks/die_arche_passagiere/bamberger_hoernla" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.slowfood.de/was-wir-tun/arche_des_geschmacks/die_arche_passagiere/bamberger_hoernla</a></p>
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