<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Küche Archive &#171; Frankenrabe</title>
	<atom:link href="https://frankenrabe.de/tag/kueche/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://frankenrabe.de/tag/kueche/</link>
	<description>Franken lieben!</description>
	<lastBuildDate>Sun, 30 Nov 2025 14:46:35 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/06/fr_logo.jpg</url>
	<title>Küche Archive &#171; Frankenrabe</title>
	<link>https://frankenrabe.de/tag/kueche/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">181765049</site>	<item>
		<title>Karpfen</title>
		<link>https://frankenrabe.de/645/karpfen-fraenkischer-spiegelkarpfen-aischgrund/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frankenrabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2025 07:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Region Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Aischgrund]]></category>
		<category><![CDATA[Karpfen]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegelkarpfen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wp.frankenrabe.de/?p=645</guid>

					<description><![CDATA[<p>Spiegelkarpfen / Aischgrund Der Karpfen ist eine arme Sau, man isst ihn knusprig oder blau.Statt im Teich schwimmt er im Bier. Es folgt ein Lob auf dieses Tier!Du goldener Held der Speisekarte, du Herbstanfang, du</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://frankenrabe.de/645/karpfen-fraenkischer-spiegelkarpfen-aischgrund/">Karpfen</a> erschien zuerst auf <a href="https://frankenrabe.de">Frankenrabe</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">Spiegelkarpfen / Aischgrund</h1>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Der Karpfen ist eine arme Sau, man isst ihn knusprig oder blau.<br>Statt im Teich schwimmt er im Bier. Es folgt ein Lob auf dieses Tier!<br>Du goldener Held der Speisekarte, du Herbstanfang, du Flossengott.<br>Du bist der, auf den ich warte, den ganzen Sommer über fort…</span></p><cite><sub>FN vom 24.09.2016: Ode an den Karpfen von Anette Röckl / Auszug</sub></cite></blockquote>



<p class="has-drop-cap">Der <strong>Karpfen (Cyprinus carpio)</strong> ist eine der bekanntesten europäischen Fischarten und seit der Antike ein beliebter Speisefisch, der häufig in Fischteichen aufgezogen wird. Der Wildbestand gilt heute als bedroht. Seine Verbreitung erfolgte nicht zuletzt auch durch die Klöster, wo er &#8211; bei Verzicht auf Fleisch &#8211; eine willkommene Fastenspeise darstellte.</p>



<div class="wp-block-image is-style-rounded"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/karpfen1.jpg" alt="Karpfen" class="wp-image-140" width="425" height="319" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/karpfen1.jpg 567w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/karpfen1-300x225.jpg 300w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/karpfen1-150x112.jpg 150w" sizes="(max-width: 425px) 100vw, 425px" /></figure></div>



<p>In Deutschland ist unter anderem <strong>Franken eine Hochburg des Karpfens</strong>. Der „Aischgründer Karpfen g.g.A.“ (geographisch geschütze Angabe) ist eine bekannte Spezialität der Gegend. Er ist benannt nach dem Flüsschen Aisch und liegt etwa in einem Dreieck, das die Städte Nürnberg, Bamberg und Neustadt an der Aisch bilden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aufzucht</h2>



<p class="has-drop-cap">Im <strong>Aischgrund</strong> gibt es derzeit über 7000 Teiche mit einer Fläche von etwa 3000 ha, die von rund 1200 Teichwirten bewirtschaftet werden. Die Aischgründer Teichwirtschaft ist sehr kleinstrukturiert. Dies macht sie im Vergleich zu anderen Teichgebieten in Europa einmalig. Die Teichwirtschaft ist somit ein bedeutender wirtschaftlicher aber auch kultureller Faktor, der nicht nur die reizvolle Landschaft sondern wesentliche Züge der gesamten Region prägt. Insgesamt werden während einer Saison 15.000 Zentner Karpfen verbraucht. Dies entspricht 750 t oder einer Menge von etwa 1,2 Mio. Karpfenportionen. Nach Schätzungen beläuft sich die Erzeugung an Speisekarpfen im Aischgrund auf etwa 2.000 Tonnen. <a href="http://www.karpfenfilm.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">http://www.karpfenfilm.de</a></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-medium"><img decoding="async" width="300" height="200" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2021/09/Edelziegen-und-Karpfenmuseum-036-300x200.jpg" alt="Karpfen" class="wp-image-1629" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2021/09/Edelziegen-und-Karpfenmuseum-036-300x200.jpg 300w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2021/09/Edelziegen-und-Karpfenmuseum-036-1024x683.jpg 1024w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2021/09/Edelziegen-und-Karpfenmuseum-036-150x100.jpg 150w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2021/09/Edelziegen-und-Karpfenmuseum-036-768x512.jpg 768w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2021/09/Edelziegen-und-Karpfenmuseum-036-1536x1024.jpg 1536w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2021/09/Edelziegen-und-Karpfenmuseum-036-2048x1365.jpg 2048w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2021/09/Edelziegen-und-Karpfenmuseum-036-700x467.jpg 700w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption>Aischgründer Karpfen</figcaption></figure></div>



<p><strong>Spiegelkarpfen</strong> weisen nur wenige, vergrößerte, metallisch glänzend und unregelmäßig verteilte Schuppen an den sonst schuppenlosen Seiten auf. 80 % werden einschließlich Kopf und Flossen längs in zwei Hälften gespalten, in Mehl (seltener Gries oder Semmelbrösel) gewendet und in schwimmendem Fett gebacken („Karpfen fränkisch“). Dabei sind die Flossen knusprig essbar. Serviert wird er dann mit gemischtem Salat (inkl. Kartoffelsalat).</p>



<p>Die Erzeugung erfolgt auf Basis von <strong>Naturnahrung und Getreide</strong>. Bei fachgerechter Erzeugung ist der Karpfen ein Fisch mit geringem Fettgehalt und hervorragender Fettsäurezusammensetzung. Es herrschen hier kurze regionale Wirtschaftskreisläufe vor. Ohne lange Transportwege landet der Karpfen absolut frisch auf dem Teller des Verbrauchers.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Speisefisch</h2>



<p class="has-drop-cap">Weitere <strong>Zubereitungsarten</strong> sind: Karpfen blau, Karpfen heiß geräuchert mit Kren (Meerrettich) und Schwarzbrot, Karpfenbratwürste, Karpfensuppe, grätenfreies Karpfenfilet mit Weinsoße oder anderen Zubereitungsarten, Karpfensushi, Karpfensülze, Karpfengulasch, Karpfenroulade, Karpfen im „Schlafrock”, Karpfen-Buffet, Karpfen-Schnaps,… <a href="http://www.karpfenschmeckerwochen.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">http://www.karpfenschmeckerwochen.de</a></p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignright size-medium"><img decoding="async" width="300" height="200" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2021/09/Edelziegen-und-Karpfenmuseum-037-300x200.jpg" alt="Karpfengerippe" class="wp-image-1630" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2021/09/Edelziegen-und-Karpfenmuseum-037-300x200.jpg 300w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2021/09/Edelziegen-und-Karpfenmuseum-037-1024x683.jpg 1024w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2021/09/Edelziegen-und-Karpfenmuseum-037-150x100.jpg 150w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2021/09/Edelziegen-und-Karpfenmuseum-037-768x512.jpg 768w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2021/09/Edelziegen-und-Karpfenmuseum-037-1536x1024.jpg 1536w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2021/09/Edelziegen-und-Karpfenmuseum-037-2048x1365.jpg 2048w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2021/09/Edelziegen-und-Karpfenmuseum-037-700x467.jpg 700w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption>Karpfengerippe</figcaption></figure></div>



<p>Der <strong>Geschmack des Fisches</strong> hängt stark von den Haltungsbedingungen und der verwendeten Zufütterung ab (Getreide, Mais, Soja, Pelletfutter). Wird der Fisch direkt aus dem Ursprungsgewässer heraus zubereitet, schmeckt er oft strohig oder schlammig („mooseln“). Das kommt von einer Blaualge, die bei Überdüngung der Teiche am Grund wächst, wo die Karpfen typischerweise ihre Nahrung suchen. Der Fisch muss daher zuvor in frischem Wasser gehalten („ausgewässert“) werden, damit sie diesen Beigeschmack möglichst verlieren. Hieran erkennt man gute Gastwirte.</p>



<p><strong>Karpfen-Gaststätten</strong> bieten ihn traditionell während der sog. „Karpfensaison“ in den acht Monaten mit dem Buchstaben „r“ an, also von September bis April. Die drei nachfragestärksten Monate während der Karpfensaison sind hierbei nach Nennungen der Gastwirte der September, Oktober und November. Die Nachfrage verringert sich dann und erlebt in der Karwoche vor Ostern nochmals eine deutliche Zunahme.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Tipp:</strong></h3>



<p>Der Karpfen nimmt im Winter keine Nahrung auf!<br>Deshalb ist er nach seiner „Fastenzeit“, also in der zweiten Hälfte der Saison, wesentlich bekömmlicher und nicht mehr so fett. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Jeder, der sich jemals in einer fränkischen Wirtschaft an des Franken Leib- und Magenfisch gelabt hat, kennt das Preis-Fähnla, preißisch auch „Deko-Picker“ genannt. Der Koch/die Köchin rammt es dem gesottenen oder gebratenen Viech normalerweise lustvoll in den Rücken, aber auch in den Bauch oder das Auge. <br><br>Das Fähnchen zeigt, keiner weiß so recht warum, von jeher die Farben Blau und Weiß. Ausgerechnet in Franken &#8211; Blau und Weiß. Nun sind die historischen Farben der innig geliebten bajuwarischen Nachbarn zwar Weiß und Blau. Aber allein der Anblick der Farbkombination Blau und Weiß reicht aus, um dem sensiblen Franken den Magen umzudrehen und ihm alle Fleisches-, pardon, Fischeslust zu nehmen.“</p><cite>Ulrich Rach am 07.10.2007 in der NN zum Thema „Karpfenfähnchen“</cite></blockquote>



<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.franken-tour.de/radwanderungen/karpfentour/" target="_blank">Karpfenradtour in Franken</a></li><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karpfen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Karpfen bei Wikipedia</a></li><li><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.franken-sind-keine-baiern.de/franken-ist-spitze/8005-279-der-fraenkische-karpfen-ein-spitzenprodukt.html" target="_blank">Der fränkische Karpfen ein Spitzenprodukt</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://frankenrabe.de/645/karpfen-fraenkischer-spiegelkarpfen-aischgrund/">Karpfen</a> erschien zuerst auf <a href="https://frankenrabe.de">Frankenrabe</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">645</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Zwetschgenbammes</title>
		<link>https://frankenrabe.de/663/zwetschgenbammes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frankenrabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2018 09:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Region Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Zwetschgenbammes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wp.frankenrabe.de/?p=663</guid>

					<description><![CDATA[<p>Rinderschinken-Spezialität (nicht „roh“, wie Carpaccio) Diese langsam geräucherte, luftgetrocknete Rinderschinken-Spezialität wird vor allem von Metzgern in Oberfranken, der Fränkischen Schweiz und im Steigerwald hergestellt. In der Region verwendete man einst für die übliche Räucherung Zwetschgenholz.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://frankenrabe.de/663/zwetschgenbammes/">Zwetschgenbammes</a> erschien zuerst auf <a href="https://frankenrabe.de">Frankenrabe</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Rinderschinken-Spezialität</strong></h2>



<div class="wp-block-image is-style-rounded"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/zwetschgenbammes.jpg" alt="Zwetschgenbammes" class="wp-image-162" width="326" height="245" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/zwetschgenbammes.jpg 756w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/zwetschgenbammes-300x225.jpg 300w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/zwetschgenbammes-150x113.jpg 150w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/zwetschgenbammes-700x525.jpg 700w" sizes="auto, (max-width: 326px) 100vw, 326px" /><figcaption>Zwetschgenbammes mit Essiggurken</figcaption></figure></div>



<p style="font-size:19px"><em>(nicht „roh“, wie Carpaccio)</em><br><br><strong>Diese langsam geräucherte, luftgetrocknete Rinderschinken-Spezialität wird vor allem von Metzgern in Oberfranken, der Fränkischen Schweiz und im Steigerwald hergestellt.</strong></p>



<p><br>In der Region verwendete man einst für die übliche Räucherung <strong>Zwetschgenholz</strong>. Es hat wegen seiner Härte eine niedrige Glimmtemperatur und ermöglicht ein langsames Heranreifen des Schinkens. Er wird inzwischen eineinhalb Wochen über Buchenholzspänen geräuchert, bevor er weitere drei bis vier Wochen in die Nachreifung kommt. Der fertige Schinken ist zudem fast so hart und hat eine krustige Rinde wie ein Zwetschgenbaum – sogar der Anschnitt des Schinkens ähnelt in Farbe und Maserung dessen rötlichem Holz.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zutaten</strong></h2>



<p>Schinkenstücke wie Lende, Unter-, Oberschale oder Nuss vom Rind<br>Nitritpökelsalz, Pfeffer und Knoblauch &#8211; auch Lorbeerblätter, Wacholderbeeren &#8211; evtl. verschiedene Wiesenkräuter und Zwiebeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Rezept</strong> und Quellen</h2>



<ul class="wp-block-list"><li><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.genussregion-oberfranken.de/spezialitaeten/zwetschgenbaames/" target="_blank">Zwetschgenbammes mit Zutaten</a> (Genußregion Oberfranken)</li><li><a rel="noreferrer noopener" href="http://www.fleischwirtschaft.de/produktion/nachrichten/Regionale-Produkte-Carpaccio-aus-dem-Frankenland-33352?crefresh=1" target="_blank">Fleischwirtschaft</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://frankenrabe.de/663/zwetschgenbammes/">Zwetschgenbammes</a> erschien zuerst auf <a href="https://frankenrabe.de">Frankenrabe</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">663</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Bier</title>
		<link>https://frankenrabe.de/458/bier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frankenrabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 May 2017 17:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Region Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Bierkeller]]></category>
		<category><![CDATA[Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[Craft Beer]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wp.frankenrabe.de/?p=458</guid>

					<description><![CDATA[<p>Fränkisches Bier Beim heiligen Gambrinus &#8211;Franken ist das wahre Bierland! “Das Bier hier ist gut“, schwärmte schon der Philosoph Hegel und der meistgelesene deutsche Dichter des 19. Jahrhunderts Jean Paul rief entzückt: “Himmel, welch ein</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://frankenrabe.de/458/bier/">Bier</a> erschien zuerst auf <a href="https://frankenrabe.de">Frankenrabe</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="fraenkisches_bier">Fränkisches Bier</h2>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Beim heiligen Gambrinus &#8211;</strong><br><strong>Franken ist das wahre Bierland!</strong></p>
</blockquote>



<p><strong><em>“Das Bier hier ist gut“</em></strong>, schwärmte schon der Philosoph Hegel und der meistgelesene deutsche Dichter des 19. Jahrhunderts Jean Paul rief entzückt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong><em>“Himmel, welch ein Bier”</em></strong>, direkt nachdem er Bamberger Bier gekostet hatte. Der erfrischende Gerstensaft hat eine lange Tradition in Bamberg, die 1122 bei den Benediktinermönchen begann. </p>
<cite>Quelle: <a href="https://kaiserdom.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kaiserdom</a></cite></blockquote>



<p><em>„Des klingt etz vielleicht a bissla grob:</em><br><em>Wir haben eine herzliche Abneigung gegen seelenlose Rülpswasser aus dem Durchlauferhitzer.“</em><br><a href="http://mahrs.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mahrs Bräu Bamberg</a></p>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong><em>Fränkisches Bier für „Leute,</em><br><em>denen nicht egal ist, was sie trinken“</em><br><span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Nicht nur Braukunst &#8211; sondern auch Vielfalt!</span></strong></p>
</blockquote>



<p><em>„Vom Wein den Geist, vom Brot die Kraft: Daraus wird das Bier gemacht.“</em><br>Fränkische Weine mögen dem einen oder anderen Genießer etwas trocken erscheinen, dafür hat Gott den Franken das Korn nicht nur gegeben, um daraus Brot zu backen. (Hamburger Abendblatt 01.03.2010).</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="350" height="263" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/zipfel.jpg" alt="Saure Zipfel" class="wp-image-161" style="width:263px;height:197px" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/zipfel.jpg 350w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/zipfel-300x225.jpg 300w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/zipfel-150x113.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></figure>
</div>


<ul class="wp-block-list">
<li><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/watch?v=PV2Fk8hs1R8" target="_blank">Fränkisches Bier / J.B.O.</a> <strong>(Lied)</strong></li>



<li><a href="https://www.bierland-franken.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Brauereien in Franken</a></li>



<li><a rel="noreferrer noopener" href="https://braukultur-franken.de/" target="_blank">Braukultur Franken</a></li>



<li><a rel="noreferrer noopener" href="http://braufranken.de/html/braumittelfranken.html" target="_blank">Braufranken</a></li>



<li><a rel="noreferrer noopener" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bierfranken" target="_blank">Bierfranken</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="geschichte">Geschichte</h2>



<p class="has-drop-cap">Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden in Bayern immer größere Betriebe, die Bier als Massenware herstellen (siehe heute vorwiegend Raum München &#8211; Stichwort Industriebier / Fernsehbier), während in Franken weiterhin Wert auf individuelle Handarbeit gelegt wurde. Die Brauereien blieben klein und pflegten ihre angeschlossenen Gaststätten sowie den Erhalt der <strong>fränkischen Bier- und Obstbrandkultur</strong>. Die Großbrauereien in Bayern bearbeiten ihr Bier, damit es lange haltbar ist. Es gibt auch Brot, das 1 Jahr haltbar ist, aber sicher kein gutes!</p>



<p><strong>Großbrauereien</strong> zerstören die über Jahrhunderte gewachsene Bierkultur in Franken. Fränkische Brauereien, die auch noch mit „bayerischen Bier“ werben, verstärken diesen Effekt weiter. Denn: „bayerisches Bier“ stammt überwiegend von den Großbrauereien. Das edle handgearbeitete fränkische Bier geht in der Hektoliterflut der Großbrauereien unter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bier in Franken</h2>



<p>Nicht umsonst dominieren in Franken Eigenschaften wie naturtrüb, ungespunden,… Ein solches Bier ist zwar nicht so lange haltbar, enthält aber noch alle natürlichen Schweb- und Trubstoffe und ist damit weit vitaminreicher als filtriertes Bier. Auf Erhitzung oder Sterilisierung wird bewusst verzichtet. Zur Qualität siehe auch: <a href="https://frankenrabe.de/reinheitsgebot/464/">Reinheitsgebot</a>.</p>



<p>Viele Franken, die zwangsläufig beruflich in den Großraum des Moloch München oder anderes Ausland umziehen müssen, klagen über das schlechte Bier. 3 Studenten aus der Fränkischen Schweiz haben sich eine Lösung überlegt. Über <a href="https://www.hier-gibts-bier.de/de/bier-aus-franken/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Hier gibts Bier&#8220;</a> können online fränkische Biere auch vom Ausland bestellt werden.</p>



<p>Die beiden <strong>ältesten fränkischen Braustätten</strong>, die heute noch aktiv brauen, sind die <a href="https://klosterbrauerei-weissenohe.de/ueber-uns/brauerei" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klosterbrauerei Weißenohe</a> (seit 1100) im Landkreis Forchheim und die Brauerei Wurm in Bieswang (seit 1135) im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen.</p>



<p><strong>Vielfalt:</strong> Für alle möglichen Anlässe und Gelegenheiten brauen die Franken ein eigenes Bier, so z. B. für den Tag der Franken in Kulmbach 2010: Braumeister Robert Bosert beschrieb den Geschmack des Gerstensaftes so: „Malzbetont, vollmundig und würzig, mit angenehm schwacher Hopfenbittere.“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="groesste_brauereidichte">Größte Brauereidichte</h2>



<p><strong>der Welt im Guinness-Buch der Rekorde</strong>:<br>Oberfranken hat nicht nur die höchste Brauereidichte der Welt, Oberfrankens Biere zählen auch zu den besten der Welt. Zu diesem Ergebnis kommt der Wettbewerb „European Beer Star Award“ der im Jahr 2010 zum siebten Mal stattfand. Insgesamt 10 oberfränkische Brauereien wurden mit dem Euroean Beer Star ausgezeichnet &#8211; von 955 Brauereien aus der ganzen Welt. (BT Kurier 19.11.2010). Solche Auszeichnungen wiederholen sich Jahr für Jahr!</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="bierkeller">Bierkeller</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/07/Bierkeller-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-1353" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/07/Bierkeller-1024x576.jpg 1024w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/07/Bierkeller-300x169.jpg 300w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/07/Bierkeller-150x84.jpg 150w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/07/Bierkeller-768x432.jpg 768w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/07/Bierkeller-1536x864.jpg 1536w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/07/Bierkeller-2048x1152.jpg 2048w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/07/Bierkeller-700x394.jpg 700w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>In Franken ist der Keller oben: Bis zur Erfindung der Kühlmaschine durch den Franken Karl Linde im Jahr 1878 lagerten die Brauer ihr Bier in den Bierkellern. Schließlich schänkten sie das Bier aus rationellen Gründen einfach „auf dem Keller“ aus. Feste wurden dann ebenfalls gleich auf dem Keller gefeiert. (siehe auch <a href="https://de.wikivoyage.org/wiki/Bierkeller_in_Franken" target="_blank" aria-label="undefined (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener">Bierkeller in Franken</a> oder allgemein die Region Bamberg).</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="biersorten">Biersorten</h2>



<p>Beschreibung von <a href="https://frankenrabe.de/bierarten/481/">Biersorten</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="auszeichnungen_beispiele">Auszeichnungen (Beispiele)</h2>



<p>7. Wettbewerb „European Beer Star Award 2010 Beer Star Insgesamt wurden 10 oberfränkische Brauereien mit European Beer Star ausgezeichnet. 955 Brauereien aus er ganzen Welt hatten teilgenommen.</p>



<p>☞ Authentische Biere, die geschmacklich und qualitativ überzeugen und die Sortenkriterien erfüllen. (Franken Kurier 19.11.2010)</p>



<p>European Beer Star 2011 &#8211; bedeutendster Bier-Wettbewerb Europas &#8211; seit 8 Jahren</p>



<p>Braumeister aus Franken haben fünf Goldmedaillen eingeheimst &#8211; von insgesamt 1113 getesteten Bieren und einer 100-köpfigen Jury (Nürnberger Nachrichten vom 11.11.2011)</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="bayerischer_bierstreit">Bayerischer Bierstreit</h2>



<p><strong>…bei Internationaler Handwerksmesse München (Auszug)</strong></p>



<p>Die Idee war einfach: Für den Bierstreit, der von der Handwerkskammer Oberfranken vorbereitet wurde, gab es drei Wettbewerbskategorien: Helles / Pils, Dunkles und Weizen. Jeder Tester bekam 6 Gläser vorgesetzt, drei mit Bier aus Oberfranken und drei aus München. Ohne zu wissen, welches Bier aus welcher Region stammt, mussten die „Biertester“ dann auf einem Bewertungsbogen eintragen, wie gut ihnen die verschiedenen Biere schmeckten.</p>



<p>Der Bierstreit begann, und unter der Moderation von Heiner Gremer vom bayerischen Rundfunk testeten die Messebesucher die vorgesetzten Biere. 6 Fernsehkameras, eine ganze Reihe von Fotografen und Reportern warteten gespannt, und dann kam endlich der Satz, der mit tosendem Beifall der mitgereisten Oberfranken quittiert wurde:<br>„Oberfranken hat den bayerischen Bierstreit gewonnen. Der Bierstreit lief vom 5. Bis 7. März. Insgesamt haben 231 „Biertester“ teilgenommen.<br><strong>Fazit:</strong> Bayern hat ein gutes Bier, in Oberfranken schmeckt es aber noch ein bisschen besser.<br>Quelle: Pressestelle der <a href="https://www.hwk-oberfranken.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Handwerkskammer für Oberfranken</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="bayerisches_bier">Bayerisches Bier</h2>



<p class="has-drop-cap">Das Haus der Bayerischen Geschichte schreibt in einem Prospekt:<br><em><strong>„Bier in und aus Bayern &#8211; Mythos und Weltmarke“</strong></em><br>Die Bezeichnung „Mythos“ ist hier sehr treffend, denn mystisch ist es tatsächlich warum „Bayerisches Bier“ zur Weltmarke wurde. Beim Sammeln der vielen Informationen über Bier und dem <a href="https://frankenrabe.de/reinheitsgebot/464/">Reinheitsgebot</a> fragte ich mich ständig, woher das kommt &#8211; es ist doch nichts besonderes daran &#8211; im Gegenteil! Sicher gibt es auch in Bayern einige gute Landbierbrauereien, aber die konnten dazu im Verhältnis vermutlich relativ wenig beitragen.<br>Also vergessen wir „Bayerisches Bier“ weitgehend &#8211; es ist nur<br><strong>Werberummel von einigen finanzstarken Großbrauereien &#8211; </strong><br><strong>Nein Danke!</strong></p>



<p><strong>Zum Schluß noch ein…</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="beispiel_bayerischer_arroganz">Beispiel bayerischer Arroganz</h2>



<p>Münchner Hofbräu genießt seit Jahren eine Vorrangstellung z.B. in der Burgschänke der „fränkischen Krone“, der Veste Coburg, sowie bei anderen Liegenschaften der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung, wie auch den Spielbanken. Wie kann das sein?</p>



<p>Bereits am 20.03.2002 wurde vom Bayerischen Landtag folgendes beschlossen: „Die Staatsregierung wird aufgefordert zu gewährleisten, dass bei der Vergabe von Lieferverträgen an Brauereien zur Versorgung von Gastronomiebetrieben mit Bier und anderen Getränken in Liegenschaften der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen auch in Zukunft regionale, kleine und mittelständische Betriebe zum Zuge kommen können.“ (Joachim Kalb, <a href="http://fränkischer-bund.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fränkischer Bund</a>). Es werden inzwischen zwar auch einzelne regionale Biersorten angeboten, aber trotzdem wird ein <strong>Münchner Bier hunderte Kilometer in eine Region gekarrt, die die größte Brauereidichte weltweit aufzuweisen hat!?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="meine_referenzen">Meine Referenzen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://frankenrabe.de/meine-referenzen/475/">Referenzen</a></li>
</ul>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong><span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Boykott:</span></strong> Bayerisches Bier, Bier aus der TV-Werbung, aus Plastikflaschen oder Blechdosen!</p>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://frankenrabe.de/458/bier/">Bier</a> erschien zuerst auf <a href="https://frankenrabe.de">Frankenrabe</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">458</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Bamberger Hörnla / Hörnchen</title>
		<link>https://frankenrabe.de/1117/bamberger-hoernla-hoernchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frankenrabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2017 09:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Region Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Bamberg]]></category>
		<category><![CDATA[Croissant]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäck]]></category>
		<category><![CDATA[Hörnchen]]></category>
		<category><![CDATA[Hörnla]]></category>
		<category><![CDATA[Kartoffel]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://frankenrabe.de/?p=1117</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hörnchen in Franken Genuss hoch zwei&#8230; Gleich zwei Köstlichkeiten tragen den Namen Bamberger Hörnla, das ist einmal die feinschalige, saftige Kartoffelsorte und außerdem ein blättriges Buttergebäck in Hörnchenform, ähnlich einem Croissant (nur viel besser). Hörnla</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://frankenrabe.de/1117/bamberger-hoernla-hoernchen/">Bamberger Hörnla / Hörnchen</a> erschien zuerst auf <a href="https://frankenrabe.de">Frankenrabe</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Hörnchen in Franken</h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="genuss_hoch_zwei">Genuss hoch zwei&#8230;</h3>



<p style="font-size:18px">Gleich zwei Köstlichkeiten tragen den Namen Bamberger Hörnla, das ist einmal die feinschalige, saftige <strong>Kartoffelsorte</strong> und außerdem ein blättriges <strong>Buttergebäck</strong> in Hörnchenform, ähnlich einem Croissant (nur viel besser).</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide"/>



<h2 class="wp-block-heading" id="genuss_hoch_zwei">Hörnla Varianten in Franken</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li>Bamberger Hörnla <strong>(<a href="https://frankenrabe.de/bamberger-hornla-hornchen-kartoffel/296/">Kartoffel</a>)</strong></li>



<li>Bamberger Hörnla <strong>(<a href="https://frankenrabe.de/bamberger-hornla-hornchen-gebaeck/280/">Gebäck</a>)</strong></li>



<li>Bamberger (Eich-) Hörnla  (hdt. „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Eichh%C3%B6rnchen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Eichkätzchen</a>“)</li>



<li>Bamberger Hörnla (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Beule" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Beule / Schwellung</a> an der Stirn eines Bambergers) </li>
</ol>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide"/>


<div class="wp-block-image is-resized is-style-default">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="567" height="425" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/2hoernla.jpg" alt="Bamberger Hörnla" class="wp-image-91" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/2hoernla.jpg 567w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/2hoernla-300x225.jpg 300w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/2hoernla-150x112.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 567px) 100vw, 567px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kartoffel und Gebäck</figcaption></figure>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://frankenrabe.de/1117/bamberger-hoernla-hoernchen/">Bamberger Hörnla / Hörnchen</a> erschien zuerst auf <a href="https://frankenrabe.de">Frankenrabe</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1117</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Kren [Gree] / Meerrettich</title>
		<link>https://frankenrabe.de/575/kren-gree-meerrettich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frankenrabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2016 17:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Region Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[Kren]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Meerrettich]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wp.frankenrabe.de/?p=575</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Meerrettich (Armoracia rusticana) gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Die Wurzel der Meerrettichpflanze wird als Gemüse, Gewürz oder in der Pflanzenheilkunde verwendet. Er wird bis zu 1,5 Meter hoch und besitzt eine dicke, fleischige</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://frankenrabe.de/575/kren-gree-meerrettich/">Kren [Gree] / Meerrettich</a> erschien zuerst auf <a href="https://frankenrabe.de">Frankenrabe</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der <strong>Meerrettich (Armoracia rusticana)</strong> gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Die Wurzel der Meerrettichpflanze wird als Gemüse, Gewürz oder in der Pflanzenheilkunde verwendet. Er wird bis zu 1,5 Meter hoch und besitzt eine dicke, fleischige Wurzel. Mit dem Rettich ist er nicht näher verwandt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/kren.jpg" alt="Kren" class="wp-image-145" width="284" height="195" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/kren.jpg 567w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/kren-300x206.jpg 300w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/kren-150x103.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 284px) 100vw, 284px" /><figcaption>Meerrettich Wurzel</figcaption></figure></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="name_und_herkunft">Name und Herkunft</h2>



<p></p>



<h4 class="wp-block-heading"><br><strong>Es gibt drei Theorien, woher der Name Meerrettich stammt:</strong> </h4>



<ul class="wp-block-list"><li>Die Bezeichnung könnte mit „mehr“ zu tun haben, im Sinne von „großer“ Rettich.</li><li>Der Name entstand aus dem alten Wort für Pferd, „Mähre“. In England heißt die Pflanze auch heute noch „Horseradish“. </li><li>Meerrettich hängt mit „Meer“ zusammen, da die Pflanze in ihrer Heimat oft wild an Küsten wächst.</li></ul>



<p class="has-drop-cap">Seine ursprüngliche <strong>Heimat liegt in Ost- und Südeuropa</strong>, wo er wie in Österreich und Franken, „Kren“ genannt wird. Der Begriff findet im slawischen Sprachraum seine Entsprechung, z. B. im tschechischen „křen“ (eine Verkürzung des Wortes kořen = Wurzel) oder im slowakischen „Chren“. Eine fränkische Variante wird entsprechend der Aussprache auch „Kree“ [Gree] geschrieben. Eine weitere fränkische Variante ist der „Merch“ im itzgründischen Raum. Im alemannischen Sprachraum kennt man den Namen „Meerettig“. Weitere Namen sind „Mährrettig“ oder „Beißwurzel“.</p>



<p>Verwildert kommt Meerrettich am Rand feuchter Wiesen, Bachläufen und Flussufern vor. In Deutschland liegen die Zentren des Meerrettichanbaus im Spreewald, in Baden und auch im fränkischen Baiersdorf (hier gibt es auch ein Meerrettich-Museum). Im Raum Bamberg / Nürnberg ist der Anbau von Meerrettich <strong>bereits seit Karl dem Großen bekannt</strong>. 1930 wurde der Meerrettich-Anbau im fränkischen Raum zwischen Nürnberg und Forchheim als der <strong>weltweit größte</strong> angesehen.</p>



<p>Meerrettich war schon in der Antike bekannt. Dies wird beispielsweise durch ein pompejisches Wandgemälde belegt. Cato befasste sich in seinen Abhandlungen zum Ackerbau ausführlich mit dieser Pflanze. Von seiner ursprünglichen Heimat wurde Meerrettich durch die slawischen Völker nach Mitteleuropa gebracht und verbreitet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="traenen_in_den_augen_-_doch_ziemlich_gesund">Tränen in den Augen und doch ziemlich gesund</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/krenglas.jpg" alt="Kren-Glas" class="wp-image-147" width="189" height="363" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/krenglas.jpg 378w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/krenglas-156x300.jpg 156w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/krenglas-78x150.jpg 78w" sizes="auto, (max-width: 189px) 100vw, 189px" /><figcaption>Fränkischer Kren</figcaption></figure></div>



<p class="has-drop-cap">Die Meerrettichwurzel ist in unverarbeitetem Zustand geruchlos. Wer Meerrettich zerschneidet oder raspelt, kennt die „Nebenwirkungen“ nur zu gut – die Augen tränen, die Nase läuft, die Wangen röten sich. Schuld daran sind <strong>Scharfstoffe</strong>, die in der Wurzel stecken und beim Zerkleinern freigesetzt werden. Weil Kren vielen Speisen damit erst das nötige Etwas verleiht, nehmen Köche das jedoch in Kauf.</p>



<p>Wird die Wurzel getrocknet oder gekocht, verliert sie ihr flüchtiges Öl größtenteils und damit auch ihren scharfen Geschmack. Japanischer Meerrettich <strong>(Wasabi)</strong> dagegen ist im Aroma von europäischem Meerrettich kaum zu unterscheiden, aber von grüner Farbe und im Geschmack etwas stärker.</p>



<p>Heutzutage wird Meerrettich auch verwendet, um die Abwehrkräfte zu stärken und vor Erkältungskrankheiten zu schützen. Der Meerrettich enthält <strong>sehr viel Vitamin C</strong>. Der Gehalt der frischen Pflanze beträgt 177,9&nbsp;mg/100&nbsp;g Frischgewicht. Wissenschaftlich belegt ist die antimikrobielle Wirkung der Senföle im Meerrettich. Der hauptsächlich als Geschmacks- und Geruchsträger verantwortliche und zu Tränen reizende Stoff ist Allyl- oder Butylsenföl. Sie sind bis zu einem Gehalt von 0,05&nbsp;% in der frischen Wurzel enthalten. Außerdem enthält er die Vitamine B1, B2 und B6, sowie Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und Phosphor. Im Mittelalter gab es eine ganze Liste von Krankheiten, gegen die der Meerrettich verabreicht wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="gerichte_mit_meerrettich_gehoeren_zum_alltag">Gerichte mit Meerrettich gehören zum Alltag</h2>



<p class="has-drop-cap">Meerrettich wird heute unter anderem zu Räucherfisch, Roastbeef, zu Schinken und Frankfurter oder Wiener Würstchen serviert. Mit Meerrettich gewürzter Quark oder Frischkäse ist ein beliebter Brotaufstrich. Oft wird Meerrettich mit Sahne als Sahnemeerrettich zubereitet. Weitere Zubereitungsarten sind Meerrettichsenf oder auch Preiselbeeren-Sahnemeerrettich, der zu Wild verwendet wird, und der besonders im fränkischen und österreichischen Raum verbreitete Apfelkren. Neben der rohen Verwendung wird Meerrettich auch gekocht. Er findet in Franken und Hessen als Meerrettichsauce z. B. für <strong>Tafelspitz / Krenfleisch [„Greefleisch“]</strong> seinen Platz auf den Speisekarten.<br></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/krenglaeser.jpg" alt="Kren Auswahl" class="wp-image-146" width="567" height="344" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/krenglaeser.jpg 756w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/krenglaeser-300x182.jpg 300w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/krenglaeser-150x91.jpg 150w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/krenglaeser-700x425.jpg 700w" sizes="auto, (max-width: 567px) 100vw, 567px" /><figcaption>Gute Auswahl an fränkischem Meerrettich</figcaption></figure></div>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><strong><span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Boykott</span></strong>: &#8222;Bayerischer Meerrettich&#8220;!</p></blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://frankenrabe.de/575/kren-gree-meerrettich/">Kren [Gree] / Meerrettich</a> erschien zuerst auf <a href="https://frankenrabe.de">Frankenrabe</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">575</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Bamberger Hörnla /    Hörnchen &#8211; Gebäck</title>
		<link>https://frankenrabe.de/280/bamberger-hornla-hornchen-gebaeck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frankenrabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Nov 2016 22:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Region Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Bamberg]]></category>
		<category><![CDATA[Butter]]></category>
		<category><![CDATA[Croissant]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäck]]></category>
		<category><![CDATA[Hörnchen]]></category>
		<category><![CDATA[Hörnla]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wp.frankenrabe.de/?p=280</guid>

					<description><![CDATA[<p>Geschichte Hörnchen sind in Bamberg seit dem 14. Jahrhundert belegt und gehören in der alten Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg zum alltäglichen Kulturgut. Sie waren schon immer Leidenschaft der Bamberger Bevölkerung und der heimischen Bäcker und</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://frankenrabe.de/280/bamberger-hornla-hornchen-gebaeck/">Bamberger Hörnla /    Hörnchen &#8211; Gebäck</a> erschien zuerst auf <a href="https://frankenrabe.de">Frankenrabe</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="geschichte">Geschichte</h2>



<p class="has-drop-cap">Hörnchen sind in Bamberg seit dem 14. Jahrhundert belegt und gehören in der alten Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg zum alltäglichen Kulturgut. Sie waren schon immer Leidenschaft der Bamberger Bevölkerung und der heimischen Bäcker und sind es auch heute noch!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="200" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/hoernla_gebaeck-300x200.jpg" alt="Bamberger Hörnla" class="wp-image-134" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/hoernla_gebaeck-300x200.jpg 300w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/hoernla_gebaeck-150x100.jpg 150w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/hoernla_gebaeck.jpg 567w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bamberger Hörnla &#8211; Gebäck</figcaption></figure>
</div>


<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Das &#8222;Hörnla für Zwischendurch&#8220; gehört zu einem gelungenen Tag in Bamberg, ebenso wie das &#8222;Seidla Bier auf dem Heimweg&#8220;.</span></strong></p>
</blockquote>



<p>In Bamberg war schon im frühen 15. Jahrhundert ein Pfister (Bäcker), genannt Götze Hornlein (= Hörnlein) tätig. Gerade in diese Zeit fallen Familiennamen oftmals mit dem ausgeübten Beruf zusammen. So kann man annehmen, dass es sich um einen <strong>Bamberger Hörnchenbäcker</strong> handelt. Auch im Bamberger Stadtbuch wird <strong>für das Jahr 1483</strong> auf einen Hörnleinsbeck hinter St. Martin verwiesen. 1496 wird schließlich ein weiterer Hörnleinsbeck in der Austrasse erwähnt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="zubereitung">Zubereitung</h2>



<p>Durch diese Jahrhunderte alte Hörnla-Tradition hat jeder namhafte Bäcker in Bamberg heute sein eigenes, geheimes und gehütetes Familienrezept – ebenso wie mancher Haushalt, der hier aus Traditionsbewusstsein selbst Hand anlegt. Eines ist aber allen Bamberger Hörnla gemeinsam: Ihre unverwechselbare, charakteristische Form und der unvergleichlich zarte Buttergeschmack.</p>



<p><strong>Zutaten:</strong> Mehl, Quark, Butter, Ei, Zucker, Vanillezucker, Hefe.</p>



<p>Der gewickelte Teigrohling ist in seiner Grundform länglich. Wichtig zur Unterscheidung ist: das Bamberger Hörnchen ist <strong>schlanker als das Croissant</strong>. Man erkennt es am hohen Krustenanteil und am butterfarbenen Krumenbild. Es enthält auch <strong>weniger Zucker</strong> als die französische Kopie. Ganz wichtig: echte Bamberger Hörnla haben <strong>keinesfalls eine Zuckerglasur!</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading" id="das-landgericht-bamberg-stellte-im-jahr-1977-fest">Das Landgericht Bamberg stellte im Jahr 1977 fest:</h4>



<p>„Bamberger Hörnchen müssen mit reiner Butter gebacken werden.“ Hörnla-Profis verwenden zudem nur Weizenmehl vom Typ 550 &#8211; keine Margarine. Quelle: <a href="http://www.zeit.de/1977/16/bei-den-hoernchen-alles-in-butter" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.zeit.de</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="das-croissant-ein-plagiat">Das <strong>Croissant – ein Plagiat</strong>!</h2>



<p class="has-drop-cap">Kulturhistoriker haben schlüssig nachgewiesen, dass verschiedene Legenden zur Herkunft des französischen Croissant frei erfunden sind und <strong>Croissants nicht vor dem 19. Jahrhundert</strong> in Frankreich eingeführt wurden. Erstmals in einem Nachschlagewerk erwähnt wurde das Croissant unter dieser Bezeichnung jedoch im Jahr 1853 als nicht näher beschriebenes Gebäck, 1863 wird in einem Lexikon auch die Mondform erwähnt. In Croissants wie auch in &#8222;Butterhörnchen&#8220; wird in der Regel Margarine verwendet.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2>



<p>Das Bamberger Hörnla gehört unbedingt zu einem liebevoll gedeckten Frühstückstisch und schmeckt einfach pur oder mit süßem Brotaufstrich; man isst es aber auch gerne als Zwischenmalzeit am Vormittag, zum Nachmittagskaffee, oder einfach zwischendurch &#8222;auf die Hand&#8220;. Eine weitere Alternative: man – taucht, tunkt oder „ditscht“ &#8211; das Hörnla in eine Tasse Kaffee oder Kakao.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="225" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/fruehstueck_bei_seel-300x225.jpg" alt="Frühstück beim Seel" class="wp-image-131" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/fruehstueck_bei_seel-300x225.jpg 300w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/fruehstueck_bei_seel-150x113.jpg 150w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/fruehstueck_bei_seel-700x525.jpg 700w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/fruehstueck_bei_seel.jpg 756w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>
</div>


<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">&#8222;A Kaffee ohne Hörnla schmeckt wie a Kuß ohne Schnörrnla!&#8220;</span></strong></p>
</blockquote>



<p>Quellen: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://baeckerei-seel.de/bamberger-hoernla/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://baeckerei-seel.de/bamberger-hoernla/</a></li>



<li><a href="https://www.genussregion-oberfranken.de/spezialitaeten/bamberger-hoernla/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Genussregion Oberfranken, Alfred Seel, Uta Hengelhaupt</a></li>
</ul>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://frankenrabe.de/280/bamberger-hornla-hornchen-gebaeck/">Bamberger Hörnla /    Hörnchen &#8211; Gebäck</a> erschien zuerst auf <a href="https://frankenrabe.de">Frankenrabe</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">280</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Bamberger Hörnla / Hörnchen &#8211; Kartoffel</title>
		<link>https://frankenrabe.de/296/bamberger-hornla-hornchen-kartoffel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frankenrabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Nov 2016 08:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Region Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Bamberg]]></category>
		<category><![CDATA[Hörnchen]]></category>
		<category><![CDATA[Hörnla]]></category>
		<category><![CDATA[Kartoffel]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wp.frankenrabe.de/?p=296</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bamberger Hörnla, auch Bamberger Hörnchen, ist eine alte Kartoffelsorte aus Franken. Die als festkochend geltenden Kartoffeln sind klein und haben eine längliche, fingerförmige, krumme Form. Sie haben festes hellgelbes Fleisch, leicht ockerfarbene Haut und ein</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://frankenrabe.de/296/bamberger-hornla-hornchen-kartoffel/">Bamberger Hörnla / Hörnchen &#8211; Kartoffel</a> erschien zuerst auf <a href="https://frankenrabe.de">Frankenrabe</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/bamberger_hoernla_kartoffel-258x300.jpg" alt="Bamberger Hörnla" class="wp-image-104" width="258" height="300" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/bamberger_hoernla_kartoffel-258x300.jpg 258w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/bamberger_hoernla_kartoffel-129x150.jpg 129w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/bamberger_hoernla_kartoffel.jpg 378w" sizes="auto, (max-width: 258px) 100vw, 258px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bamberger Hörnla &#8211; Kartoffel</figcaption></figure>
</div>


<p class="has-drop-cap">Bamberger Hörnla, auch Bamberger Hörnchen, ist eine <strong>alte Kartoffelsorte aus Franken.</strong> Die als festkochend geltenden Kartoffeln sind klein und haben eine längliche, fingerförmige, krumme Form. Sie haben festes hellgelbes Fleisch, leicht ockerfarbene Haut und ein nussiges Aroma mit einem intensiven Eigengeschmack. Die Kartoffelpflanze ist eher klein und blüht weiß. Das Bamberger Hörnla ist seit dem späten 19. Jahrhundert bekannt. In Butter geschwenkt oder leicht gebräunt – auch gern mit Schale und Kräutern in Öl – begleiten sie in der regionalen Küche fränkischen Spargel, Fisch oder Fleisch (Raclette / Grill).</p>



<p>Zartschalig und mit nussigem Aroma wird die <strong>Bamberger Traditionskartoffel</strong> heute vor allem auf Bauernmärkten oder in Hofläden angeboten. Wahrscheinlich gelangte die Sorte einst aus den Ziergärten der Fürstbischöfe in die fränkischen Äcker, wo sie im leichten Schwemmsandboden der Region bis heute überdauerte. Der Anbau der Sorte ist aufwendig, wobei der Ertrag eher gering ist. Zudem lassen sich die Hörnla nicht maschinell ernten. Kunstdünger verträgt sie ebenfalls nicht gut. (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bamberger_H%C3%B6rnla" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wikipedia</a>)</p>



<p><strong>Kartoffel des Jahres 2008</strong> (Stiftung Warentest) und außerdem wurde die Sorte im Oktober 2013 <strong>von der EU als regionale Marke bestätigt</strong> (geschützte geographische Angabe g. g. A.), d. h. es dürfen seither europaweit als &#8222;Bamberger Hörnla&#8220; nur Kartoffeln (Speise- und Pflanzkartoffeln) angeboten werden, die in Franken angebaut wurden. <br>Weitere Informationen: <a href="https://www.slowfood.de/was-wir-tun/arche_des_geschmacks/die_arche_passagiere/bamberger_hoernla" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.slowfood.de/was-wir-tun/arche_des_geschmacks/die_arche_passagiere/bamberger_hoernla</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://frankenrabe.de/296/bamberger-hornla-hornchen-kartoffel/">Bamberger Hörnla / Hörnchen &#8211; Kartoffel</a> erschien zuerst auf <a href="https://frankenrabe.de">Frankenrabe</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">296</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
