<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Weizen Archive &#171; Frankenrabe</title>
	<atom:link href="https://frankenrabe.de/tag/weizen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://frankenrabe.de/tag/weizen/</link>
	<description>Franken lieben!</description>
	<lastBuildDate>Tue, 11 Nov 2025 11:33:03 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/06/fr_logo.jpg</url>
	<title>Weizen Archive &#171; Frankenrabe</title>
	<link>https://frankenrabe.de/tag/weizen/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">181765049</site>	<item>
		<title>Reinheitsgebot</title>
		<link>https://frankenrabe.de/464/reinheitsgebot/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frankenrabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Apr 2021 17:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Region Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Bamberg]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Bio]]></category>
		<category><![CDATA[Gerste]]></category>
		<category><![CDATA[Glyphosat]]></category>
		<category><![CDATA[Hefe]]></category>
		<category><![CDATA[Hopfen]]></category>
		<category><![CDATA[Landbier]]></category>
		<category><![CDATA[Oberfranken]]></category>
		<category><![CDATA[Reinheitsgebot]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Weißbier]]></category>
		<category><![CDATA[Weizen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wp.frankenrabe.de/?p=464</guid>

					<description><![CDATA[<p>… für die Qualität der Biere oder nur eine irreführende Werbeaktion? Qualität Das Reinheitsgebot erlaubt nur Gerste, Hopfen und Wasser &#8211; wenn man sich aber informiert, welche umfangreichen Zusatzstoffe inzwischen für Bierbrauer zugelassen sind, kann</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://frankenrabe.de/464/reinheitsgebot/">Reinheitsgebot</a> erschien zuerst auf <a href="https://frankenrabe.de">Frankenrabe</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>… für die Qualität der <a href="https://frankenrabe.de/bier/458/">Biere</a> oder nur eine irreführende Werbeaktion?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="qualitaet">Qualität</h2>



<p class="has-drop-cap">Das Reinheitsgebot erlaubt nur <strong>Gerste, Hopfen und Wasser</strong> &#8211; wenn man sich aber informiert, welche umfangreichen <a rel="noreferrer noopener" href="https://hobbybrauer.de/forum/wiki/doku.php/zugelassene_zusatzstoffe" target="_blank">Zusatzstoffe</a> inzwischen für Bierbrauer zugelassen sind, kann es einen Biertrinker nur grausen. Wenn Bayern von einem „<em>noch heute gültigen Gebot</em>“ spricht, kann man also nur lachen &#8211; <strong>eine einzige Lüge!</strong></p>



<p><strong>Hefe</strong> wäre nach dem Gebot nicht zugelassen, weil sie damals noch gar nicht bekannt war &#8211; die Hefekulturen kamen nur „zufällig“ ins <a href="https://frankenrabe.de/bier/458/">Bier</a> und damit der Gärprozess in Gang.</p>



<p>Auch <strong>Weizen</strong> ist unzulässig (Gerüchte sprechen auch von einem „Anti-Weizen-Gebot“, um die damals steigende Beliebtheit von Weizenbieren zu stoppen). Ein Weizen (in Bayern „Weißbier“) mit dem Hinweis „Gebraut nach dem Reinheitsgebot“ dürfte es daher überhaupt nicht geben &#8211; das stört manche Brauer aber gar nicht.</p>



<p>Das Reinheitsgebot sagt auch nur etwas über die Zutaten aus, aber nichts über die <strong>Qualität der Zutaten</strong>. Es verhindert also nicht genmanipuliertes oder mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Glyphosat" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Glyphosat</a> verschmutztes Getreide, verunreinigtes Wasser oder die Verwendung von Turbo-Schnellgärhefe sowie Hopfenextrakt. Bei den Zutaten geht es &#8211; wohl gemerkt &#8211; um zugelassene Zutaten! Wer würde ein Bier schon kaufen, wenn er wüsste, dass da <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Polyvinylpyrrolidon" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Polyvinylpyrrolidon</a> (PVPP oder E 1202) drin ist oder war? Angeblich wird ja alles wieder entfernt.</p>



<p><strong>BIO:</strong> Während sich Bayern noch immer im fragwürdigen Immage des Reinheitsgebotes sonnt, braut man in Franken bereits biologisch &#8211; „Reinheitsgebot war gestern“ &#8211; z. B. <a href="https://klosterbrauerei-weissenohe.de/ueber-uns/braukunst" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klosterbrauerei Weißenohe</a>.</p>



<p>Sehr interessante <strong>Texte über das Reinheitsgebot</strong> gibt es auch auf den Internetseiten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="http://braumagazin.de/article/reinheitsgebot-ist-tot/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das Reinheitsgebot ist tot –  lang lebe das Reinheitsgebot</a></li>



<li><a href="http://blog.brunnenbraeu.eu/?page_id=369" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pfründe der deutschen Brauindustrie schützen</a></li>



<li><a href="https://www.christian-jog.de/2010/11/19/reinheitsgebot-mythos-und-wahrheit">Reinheitsg</a><a href="https://www.christian-jog.de/2010/11/19/reinheitsgebot-mythos-und-wahrheit" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ebot Mythos und Wahrheit</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="herkunft">Herkunft</h2>



<p>2016 wird das bayerische Reinheitsgebot 500 Jahre alt. Die <strong>Landesausstellung 2016</strong> wird in <a rel="noreferrer noopener" href="https://maps.here.com/?map=48.59017,13.08781,13,normal" target="_blank">Aldersbach</a> (Niederbayern / Lkrs. Passau) ausgerichtet. Wie sich die Jury zur Entscheidung zusammensetzt, wollte Loipl (Haus der BY Geschichte) nicht verraten (NN, 21.09.10). Da ist es wieder &#8211; das ungute Gefühl, dass hier „gemauschelt“ wurde. Es hatten sich auch Bamberg, Kulmbach und Nürnberg beworben.<br><br>Andererseits &#8211; es geht ja um das „bayerische Reinheitsgebot von 1516“ &#8211; was interessiert das Franken? Fürstbischof Heinrich III. Groß von Trockau (1487 &#8211; 1501) erließ, das Gebot „Einsieden nichts mere denn Hopfen, Malz und Wasser zu nehmen sey.“ Damit gab es bereits 27 Jahre vor bayerischen Reinheitsgebot schon ein gleichwertiges Gebot aus der Bierstadt <strong>Bamberg</strong>! (<a href="https://kaiserdom.de/geschichte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kaiserdom</a>) &#8211; siehe Grafik oben.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="567" height="361" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/hopfenfeld.jpg" alt="Hopfen" class="wp-image-136" style="width:284px;height:181px" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/hopfenfeld.jpg 567w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/hopfenfeld-300x191.jpg 300w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/hopfenfeld-150x96.jpg 150w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></figure>
</div>


<p class="has-drop-cap">Wo anders als in <strong>Oberfranken</strong> mit der Vielfalt seiner handwerklich orientierten Kleinbrauereien und seiner traditionsreichen <a href="https://frankenrabe.de/bier/458/">Bierkultur</a>, hätte die Ausstellung stattfinden sollen? In Bamberg sorgen 9 Brauereien für einen guten Stoff. Es gibt dort das fränkische Brauereimuseum, zwei Mälzereien (teilweise mit internationaler Bedeutung), eine Braumaschinenfabrik und auch in der ganzen Region die größte Brauereidichte der Welt. Bamberg ist die wahre Hauptstadt des Bieres! (FN am 17.04.2010 / Horst M. Auer).</p>



<p>Auch die Städte <strong>Augsburg (1156)</strong> und <strong>Nürnberg (1293)</strong> haben ein älteres Reinheitsgebot, also ist das „bayerische Reinheitsgebot“ nur ein Plagiat.</p>



<p>Während Bayern heute einen Rummel um das Reinheitsgebot macht, gab es auch in Thüringen / <strong><a href="https://maps.here.com/?map=51.19781,11.06636,12,normal" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weißensee</a> schon seit 1434</strong> das <a href="http://www.weissenseer-reinheitsgebot.de/runneburger.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weißenseer Reinheitsgebot</a> &#8211; siehe <a href="http://www.weissenseer-reinheitsgebot.de/statuta.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Statuta</a> und <a href="http://www.weissenseer-reinheitsgebot.de/pressestimmen_03.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressestimmen</a>.</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide"/>



<h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2>



<p><strong>Viel heiße Luft um nichts</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>wurde das ursprüngliche Reinheitsgebot durch viele genehmigte Zusätze „verwässert“</li>



<li>hat das Reinheitsgebot noch nie die Qualität der Zutaten geregelt</li>



<li>würde inzwischen ein amtliches Biosiegel mit deutschlandweiter Gültigkeit viel mehr bringen</li>



<li><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color"><strong>boykottiere</strong> </mark>ich alle Biere von Großbrauereien, Industrie- und Fernsehbiere</li>



<li><strong>trinke ich regionale Biere</strong>, die handwerklich von Landbierbrauereien gebraut sind</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="meine_referenzen">Meine Referenzen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://frankenrabe.de/meine-referenzen/475/">Referenzen</a></li>
</ul>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://frankenrabe.de/464/reinheitsgebot/">Reinheitsgebot</a> erschien zuerst auf <a href="https://frankenrabe.de">Frankenrabe</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">464</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Bierarten</title>
		<link>https://frankenrabe.de/481/bierarten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frankenrabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2016 23:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Bockbier]]></category>
		<category><![CDATA[Gose]]></category>
		<category><![CDATA[Kellerbier]]></category>
		<category><![CDATA[Pils]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchbier]]></category>
		<category><![CDATA[Weizen]]></category>
		<category><![CDATA[Zwickel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wp.frankenrabe.de/?p=481</guid>

					<description><![CDATA[<p>Craft Beer / &#8222;craft brewing&#8220; Damit ist &#8211; wörtlich übersetzt &#8211; „handwerklich gebrautes Bier“ gemeint.Die Modeerscheinung aus den USA &#8211; ist für Franken völliger „Schmarrn“!Die Hopfenhelden definieren die Voraussetzungen für Craft Beer so: zeigt Gesicht</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://frankenrabe.de/481/bierarten/">Bierarten</a> erschien zuerst auf <a href="https://frankenrabe.de">Frankenrabe</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="craft_beer_craft_brewing">Craft Beer / &#8222;craft brewing&#8220;</h2>



<p>Damit ist &#8211; wörtlich übersetzt &#8211; „handwerklich gebrautes Bier“ gemeint.<br>Die Modeerscheinung aus den USA &#8211; <strong>ist für Franken völliger „Schmarrn“!</strong><br>Die <a href="https://www.hopfenhelden.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hopfenhelden</a> definieren die Voraussetzungen für Craft Beer so:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>zeigt Gesicht (Herkunft)</li><li>unabhängig</li><li>kreativ</li><li>Handwerk</li><li>schmeckt</li></ul>



<p>Für Franken ist das also ganz normal, dort werden diese Bedingungen von den meisten Brauereien traditionell schon immer so gehandhabt. Siehe auch <a rel="noreferrer noopener" href="http://der-hausbrauer.de/" target="_blank">Der Hausbrauer</a>. Für Amerika oder München ist das sicher eine tolle Erfahrung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="pils_pilsener_brauart">Pils / Pilsener Brauart</h2>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" width="227" height="231" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/hopfendolden.jpg" alt="Hopfen" class="wp-image-135" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/hopfendolden.jpg 227w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/hopfendolden-147x150.jpg 147w" sizes="(max-width: 227px) 100vw, 227px" /><figcaption>Hopfen</figcaption></figure></div>



<p>Das untergärige Bier, hat im Vergleich zu anderen Biersorten einen erhöhten Hopfengehalt. Obwohl es von den meisten Brauereien gebraut wird, hat es in Franken keine wesentliche Bedeutung. Es wurde von einem Niederbayern 1842 in Pilsen / Tschechien erfunden (siehe <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pilsner_Urquell" target="_blank">Pilsner Urquell</a>).</p>



<p><strong>Franken</strong>: Die Fürther Brauerei Geismann (im Jahr 1722 von der Familie Lederer gegründet), braute als erste Brauerei im heutigen Freistaat Bayern Pils.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="bockbier">Bockbier</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Der Biologielehrer fragt Max: &#8222;Was kannst du mir über den Nutzen von Ziegen erzählen?&#8220; &#8211;<br>&#8222;Von der Geiß haben wir Milch und Käse, vom Bock das Bier!&#8220;</p><cite><strong><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Falsch!</span></strong></cite></blockquote>



<p>Fast 60 Jahre ließ sich Bayern von ihren „geliebten Preußen“ aus <a href="http://www.einbecker.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einbeck</a> das Bier liefern. Ein Selbstbrauversuch des „Hofbräuhauses“ scheiterte &#8211; schließlich wurde 1614 ein Einbecker Braumeister nach München abgeworben, um dort das „Ainpöckische Bier“ zu brauen. Durch <a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verballhornung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Verballhornung</a> des Namens von „Einpöckisch“ über bayerisch „Oanpock“ entstand schnell der Name des berühmten Bockbieres. Somit ist die Stadt Einbeck Namensgeber des Bockbieres. „Ohne Einbeck gäb’s kein Bockbier“.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Eisbock</strong></h3>



<p>In Kulmbach (Franken) hatte ein Brauergeselle zur kalten Jahreszeit die Bockbierfässer im Hof stehen lassen. Über Nacht war das Bier zu Eis erstarrt und die Fässer gebrochen. Im Kern befand sich das Konzentrat des Bieres und war aufgrund des hohen Alkoholgehaltes nicht gefroren &#8211; es war erstaunlicherweise genießbar. So wurde durch Zufall der Eisbock erfunden.</p>



<p>Der Franke &#8211; namentlich „Schorschbock“-Braumeister Georg Tscheuschner &#8211; legt sich mit den Schotten &#8211; namentlich „BrewDog“, James Watt, um das stärkste Bier an. Im Februar 2010 lag der Level bei 41 Volumenprozente für die Schotten. Georg Tscheuschner kündigte 45 Volumenprozente an. (Quelle: n-tv.de / dpa / Sebastian Döring) Link: <a href="https://web.archive.org/web/20100316212742/http://www.n-tv.de:80/panorama/dossier/Wer-hat-das-staerkste-Starkbier-article732285.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">http://www.n-tv.de/panorama/dossier/wer-hat-das-staerkste-Starkbier-article732285.html</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="rauchbier">Rauchbier</h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Es gibt nicht nur EIN Rauchbier!</strong></h3>



<p>Seit Jahrhunderten trocknete man das Malz über offenem Buchenholzfeuer und erhielt so das typische Aroma. Einige fränkische Brauereien behielten diese traditionelle Methode bei. Aber Rauchbier ist nicht gleich Rauchbier &#8211; so hat das berühmte „Schlenkerla“ geschmacklich z. B. nichts mit dem „Rauch-Weizen“ der Bamberger Brauerei Spezial zu tun, obwohl beides Rauchbiere sind. <strong>Ergo: einfach probieren!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="zwickel_zwickl_kellerbier">Zwickel (Zwickl) / Kellerbier</h2>



<p>Ein ungefiltertes, noch naturtrübes Bier von geringer Haltbarkeit &#8211; typisch für Franken! Das Bier gehört zu den ungespundeten Bieren, hat daher einen geringen Kohlensäuregehalt und ist deshalb recht süffig. Da noch alle natürlichen Schweb- und Trubstoffe enthalten sind, ist es außerdem ernährungsphysiologisch wertvoller als filtriertes Bier.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="weizen">Weizen</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>In Franken gibt es kein „Weißbier“,<br>wir haben nur braunes oder gelbes Bier!<br>Aber „Weizen“ trinken Franken sehr gerne!</p></blockquote>



<p>Ein Weizen ist aber garantiert nie „nach dem bayerischen <a href="https://frankenrabe.de/reinheitsgebot/464/">Reinheitsgebot</a>“ gebraut, egal was die Brauer behaupten oder drauf schreiben. Das <a href="https://frankenrabe.de/reinheitsgebot/464/">Reinheitsgebot</a> ließe nämlich als Getreide nur Gerste zu!</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="rotbier">Rotbier</h2>



<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rotbier" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wikipedia</a>: Als Rotbier werden verschiedene Biersorten bezeichnet. Regional unterscheidet man insbesondere das Belgische Rotbier und das Nürnberger Rotbier.</p>



<p>Original Nürnberger Rotbier wird bereits seit dem frühen Mittelalter dort nach eigenen Braugesetzen gebraut. Es handelt sich beim Rotbier um ein untergäriges Bier, das ausschließlich mit Gerstenmalz gebraut wurde. Im Jahr 1597 gab es in Nürnberg 35 Rotbierbrauereien und das städtische Weizenbrauhaus. Später wurde die Anzahl jedoch gesetzlich beschränkt. Heute wird Original Nürnberger Rotbier (auch Rotes Weizen) z. B. in der Hausbrauerei Altstadthof wieder gebraut.</p>



<p>Inzwischen haben sich die Möglichkeiten, ein „rotes“ Bier zu erzeugen, vermehrt. Eine Rotfärbung durch geeignete Lagerung ist somit nicht mehr die einzige Biersorte. Alternativ wird die Färbung durch Zugabe bestimmter färbender Malze (Rotmalz) erreicht. Zudem ist die Färbung zwischen einem rotstichigen Gelb bis zu Rotbraun durch die Verteilung von Hopfen und Malz beeinflusst, ebenfalls wie der Geschmack.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="gose">Gose</h2>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignright size-medium is-resized"><img decoding="async" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/06/Gose_L_Bahnhof-138x300.png" alt="Gose - Bayerischer Bahnhof Leipzig" class="wp-image-903" width="138" height="300" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/06/Gose_L_Bahnhof-138x300.png 138w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/06/Gose_L_Bahnhof-471x1024.png 471w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/06/Gose_L_Bahnhof-69x150.png 69w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/06/Gose_L_Bahnhof-768x1669.png 768w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/06/Gose_L_Bahnhof-707x1536.png 707w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/06/Gose_L_Bahnhof-943x2048.png 943w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/06/Gose_L_Bahnhof-700x1521.png 700w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/06/Gose_L_Bahnhof.png 1059w" sizes="(max-width: 138px) 100vw, 138px" /><figcaption>Gose<br>Leipziger Bahnhof</figcaption></figure></div>



<p>Unter der „Gose“ kann man sich zunächst nur wenig vorstellen. Tatsächlich geht es in diesem Fall um ein obergäriges Bier, dem Kochsalz, Koriander und biologische Milchsäure hinzugegeben wurden. Das Bier entspricht bei weitem keinem <a href="https://frankenrabe.de/reinheitsgebot/464/">Reinheitsgebot</a>, hat sich aber über die Zeit als beliebtes Getränk herausgestellt. Der Geschichte nach wurde Gose erstmals am 27.03.1332 erwähnt und stammt, wie es der Name bereits verrät, eigentlich aus Goslar. Wie damals üblich wurde es von den Mönchen des Klosters Ilsenburg gebraut und etablierte sich vor allem in der Gegend um Dessau, Halle und Leipzig. Schon zu der Zeit wurde das Produkt oft und gerne gekauft; die Stadt Hamburg ließ sich regelmäßig Gose liefern. <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.varta-guide.de/freizeit-guide/regionen/kategorie-deutschland/sachsen/dresden-mit-umland-saechsisches-elbland/regionale-spezialitaeten-aus-sachsen" target="_blank">Quelle</a> und [<a href="https://www.gose.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr&#8230;</a>]



<hr class="wp-block-separator"/>



<h4 class="wp-block-heading">Die Aufzählung der Bierarten ist natürlich lange nicht vollständig. Es handelt sich nur um eine Auswahl.</h4>
<p>Der Beitrag <a href="https://frankenrabe.de/481/bierarten/">Bierarten</a> erschien zuerst auf <a href="https://frankenrabe.de">Frankenrabe</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">481</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
