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	<title>Bier Archive &#171; Frankenrabe</title>
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	<title>Bier Archive &#171; Frankenrabe</title>
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		<title>Oktoberfest &#8211; &#8222;Wiesn&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frankenrabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2025 09:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freistaat Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Entstehung Die aktuelle Form mit den Bierhallen hat ausgerechnet der fränkische Großgastronom Georg Lang („Krokodilwirth“) erfunden! Er errichtete 1898 das erste Bierzelt auf der Münchner Theresienwiese und sorgte mit einer eigenen Kapelle für Stimmung. Bisher</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://frankenrabe.de/521/oktoberfest-wiesn/">Oktoberfest &#8211; &#8222;Wiesn&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://frankenrabe.de">Frankenrabe</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Entstehung</h2>



<p class="has-drop-cap">Die aktuelle Form mit den Bierhallen hat ausgerechnet der <strong>fränkische </strong>Großgastronom <strong>Georg Lang („Krokodilwirth“)</strong> erfunden! Er errichtete 1898 das erste Bierzelt auf der Münchner Theresienwiese und sorgte mit einer eigenen Kapelle für Stimmung. Bisher gab es bei den Münchnern nur Bretterbuden mit 50 Pers. Damit war der <strong>erste Münchner Wiesn-Festwirt – ein Franke!</strong></p>



<p>Der fränkische Wiesn-Wirt ging sogar noch weiter: Damit die Gäste mitsingen konnten, verteilte er Texthefte, in denen auch <strong>„Ein Prosit, ein Prosit der Gemütlichkeit! Eins, zwei, drei – g’suffa“</strong> zu finden war. Der erste Wiesn-Hit war geboren. Verfasst wurde er von einem gewissen Bernhard Dittrich – einem Sachsen aus Chemnitz.</p>



<p><strong>Fazit:</strong> <br>Ohne fränkische Hilfe wäre das Oktoberfest nicht das was es heute ist!</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide"/>



<h2 class="wp-block-heading">Brutalität</h2>



<p class="has-drop-cap">Die Abendzeitung München schreibt am 30.09.2011: „<strong>Strafanzeigen, Vergewaltigung</strong> und jede Menge Promis &#8211; auch am 13. Tag des Oktoberfestes war auf der Theresienwiese einiges los.“</p>



<p><strong>Auch für 2019</strong> berichtet BR24: &#8222;Immer mehr <strong>sexuelle Gewalt</strong> auf der Wiesn&#8220; (Seite vom BR inzwischen entfernt).</p>



<p>Selbst Münchens Oberbürgermeister Ude beklagt „<strong>eine Brutalisierung</strong>“ auf dem Oktoberfest. „Es hat schlimme Vorfälle gegeben“. 2010 gab es demnach u. a. 62 Maßkrugschlägereien mit mehreren Schwerverletzten (Gehirnblutung, Erblindung auf einem Auge). Polizeisprecher: Straftaten insgesamt rückläufig, bei den Gewaltexzessen zeige der Trend aber leider etwas nach oben. -Nürnberger Nachrichten am 06.10.2010-</p>



<p>Andererseits: Fürther Nachrichten am 17.02.2010: Niemals, versicherte Ude seinen Zuhörern, habe es einen <strong>„ernsthaften“ Vorfall</strong> auf der Wiesn gegeben. Er entschuldigte sich später, dass der Fehler durch eine Änderung im Manuskript geschehen sei. Er habe die Erinnerung an das Attentat am 26.09.1980 mit 13 Toten und 211 Verletzten nicht in Frage stellen wollen.</p>



<p>Wiesn-Chefin Gabriele Weishäupl begrüßte im Juni 2010 den Vorstoß, das Münchner Oktoberfest als <strong>Weltkulturerbe der Unesco</strong> vorzuschlagen. «Ich unterstütze das nach wie vor. Die Wiesn ist ein besonderes Kulturgut für München, für Bayern &#8211; und für die ganze Welt.» (Nürnberger Zeitung am 01.06.2010). Da tritt sie wieder hervor, die pure Arroganz! Frau Weishäupl verwechselt zudem „Geschäftemacherei“ mit Kultur.</p>



<p>Ein einziger Besuch des <strong>Bierkampf-Festivals und B-Promi-Treffens</strong> vor einigen Jahren reichte mir fürs Leben. Es ist völlig unerklärlich was die rund 6 Millionen Besucher an dieser Ballermann-Veranstaltung finden. Massen von Menschen schütten sinnlos Massen von <a href="https://frankenrabe.de/bier/458/">Großbrauereibier </a>zu völlig überteuerten Preisen in sich hinein. Der Bierkonsum stieg von 0,68 Maß/Kopf 1981 auf 1,17 Maß/Kopf 2009 an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Betrug</h2>



<p>Lt. dem Verein gegen <strong>betrügerisches Einschenken</strong> erlaubt die Stadt München den Wiesn-Wirten offiziell, die Gäste pro Maß um 0,1 Liter oder mehr als 0,80 Euro zu betrügen, indem sie eine sogenannte Toleranzgrenze definierte. Laut Sprecher Bittlinger machen die Wirte dankbar Gebrauch von dieser Regelung. Bei einem Durchschnittspreis von 8 Euro pro Maß, 6 Mio. verkaufter Maß Bier in 16 Tagen und einer durchschnittlichen Füllmenge pro Maßkrug von nur 0,9 Liter entstehe so den  Oktoberfestbesuchern ein Schaden von hochgerechnet 4,8 Millionen Euro. Der Verein testete am ersten Wiesn-Samstag 2008 250 Maßkrüge in unterschiedlichen Zelten. Den Negativrekord erreichte dabei die Augustiner Festhalle. 12 Maßkrüge enthielten weniger als 0,8 Liter Bier. Einem „besonders geschickten“ Schankkellner gelang es, aus einem 200-Liter-Fass 289 Maß Bier einzuschenken.</p>



<p>Im Jahr 2009 erklärte der Verein die Preise für eine Maß-Weißbier zwischen 9,00 Euro und 13,60 Euro seien „Gier pur“ und schadeten dem Volksfestcharakter des Oktoberfestes. Wie die für die Angemessenheitsprüfung zuständige Stadt München 13,60 Euro als‚ angemessen‘ für eine Maß-Bier bezeichnen kann, sei schleierhaft. -Wikipedia-</p>



<p>Ein Vorschlag für eine neue TV-Produktion: „<strong>Oktoberfestcamp</strong>“ &#8211; die Promis sind schon da und es gibt viele ekelhafte Einlagen zu bewältigen. Das würde sicher ein Riesenerfolg!</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide"/>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Da lobe ich mir die stimmungsvollen fränkischen Weinfeste und den Besuch eines traditionellen Bierkellers &#8211; von gemütlichen Kirchweihen ganz zu schweigen.</strong></h4>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="301" height="202" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/ortsschild_franken-bayern.png" alt="Ortsschild" class="wp-image-149" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/ortsschild_franken-bayern.png 301w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/ortsschild_franken-bayern-150x101.png 150w" sizes="(max-width: 301px) 100vw, 301px" /><figcaption class="wp-element-caption">Lieber nach Franken&#8230;</figcaption></figure>
</div>


<p>Aber auch große fränkische Kirchweihen und Volksfeste mit echter jahrhundertealter Tradition gibt es:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Seit 1030 in Würzburg das <a href="https://www.wuerzburg.de/events-termine/kilianivolksfest/geschichte" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kiliani-Volksfest</a> („Mess“) mit Verkaufsmesse und rund 1 Mill. Besuchern im Juli.</li>



<li>Seit etwa 1100 in Fürth die <a href="http://www.michaelis-kirchweih.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Michaeliskirchweih</a> (Deutschlands größte Straßenkirchweih mit Sperrung der B8), seit 1817 Erntedankfestzug (3000 Mitwirkende und 100.000 Besucher) mit rund 1,5 Mill. Besuchern im September/Oktober.</li>



<li>Nahe Forchheim wurde 1516 eine Kapelle der heiligen Anna geweiht. Dorthin unternahm man eine kleine Wallfahrt. Die Rast im Kellerwald bei den Bierkellern in Forchheim entwickelte sich 1840 zum <a href="https://www.forchheim-erleben.de/de/events/annafest-in-forchheim.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Annafest</a>.</li>



<li>Seit 1755 in Erlangen die <a href="http://www.der-berg-ruft.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bergkirchweih</a> („Berch“) auf den Erlanger Bierkellern mit gut 1 Mill. Besuchern jährlich an Pfingsten.</li>



<li>Seit 1826 findet das <a href="http://www.volksfest-nuernberg.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nürnberger Volksfest</a> im Frühjahr und im Herbst mit jeweils rund 2 Mill. Besuchern statt. Leider inzwischen Fehlanzeige für Franken: <em>&#8222;<a href="https://frankenrabe.de/625/tracht/">Dresscode &#8211; Dirndl und Lederhose willkommen</a>&#8222;</em> &#8211; geht gar nicht für Franken &#8211; nein Danke, Nürnberg!)</li>



<li>Seit 1950 in Bamberg die <a href="http://www.sandkerwa.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sandkirchweih</a> („Sandkerwa“) mit rund 300.000 Besuchern im August.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide"/>



<p class="has-drop-cap">Franken kommt in der <strong>Bayern-Werbung</strong> die international mit Millionen läuft, so gut wie überhaupt nicht vor. Man vermittelt den Leuten im Ausland, ein Bayern mit Neuschwanstein, Hofbräuhaus, Oktoberfest, Schuhplatteln, usw…. Also, wenn die Besucher nichts besseres kennen und landauf landab nur vom „berüchtigten Oktoberfest“ hören &#8211; dann ist es klar, dass mehrere Millionen nach München fahren, um „Wiesn-Gaudi“ zu erleben.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wussten Sie schon:</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der <strong>bayerische Defiliermarsch</strong> wurde von dem Franken Adolf Scherzer (1850) komponiert.</li>



<li>Die beworbene „Bayerische Kultur“ wurde erst Mitte des 19. Jahrhunderts von preußischen Marketing Beratern entwickelt &#8211; inkl. dem Lied „In München steht ein Hofbräuhaus“. Süddeutsche TV hatte unter dem Titel „Der <strong>Bayern Schwindel</strong>“ am 22.10.2001 ausführlich über diesen Lug und Trug berichtet.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Die bayerische Burka</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="308" height="1024" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2016/07/Tracht1-308x1024.jpg" alt="Trachtler" class="wp-image-524" style="width:154px;height:512px" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2016/07/Tracht1-308x1024.jpg 308w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2016/07/Tracht1-90x300.jpg 90w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2016/07/Tracht1-45x150.jpg 45w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2016/07/Tracht1-768x2551.jpg 768w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2016/07/Tracht1-700x2325.jpg 700w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2016/07/Tracht1-scaled.jpg 771w" sizes="(max-width: 308px) 100vw, 308px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bayer?</figcaption></figure>
</div>


<p class="has-drop-cap">In den Sechzigerjahren kam jemand im Münchener Rathaus auf die Idee, die Stadt und das Dirndl untrennbar zu verschnüren. Seitdem gehört die <a href="https://frankenrabe.de/tracht/625/">Tracht </a>zum Oktoberfest wie sonst nur das <a href="https://frankenrabe.de/bier/458/">Bier</a>. Und wenn es so weitergeht, steht zu befürchten, dass bald auch der Rest der Republik <strong>Dirndl und Lederhosen</strong> trägt.“ -Chris Tomas, SZ Magazin Nr. 38, 24.09.10-</p>



<p>Franken ist nun mal nicht Bayern und das Oktoberfest gehört nach München. Würde ein Münchener Unternehmen mit der Erlanger Bergkirchweih oder dem Nürnberger Volksfest für seine Produkte werben? Sicher nicht. Diese unkritische Anpassung und Verdrängung unserer eigenen Identität schaffen nur wir &#8222;blöden Franken.&#8220;</p>



<p>Haben es fränkische Unternehmen wirklich nötig, auf diesen peinlichen Trend aufzuspringen und mit pseudo-bayerischer weiß-blauer Folklore Werbung zu machen? Zur Zeit verkauft jeder seine Produkte mit „bayerischem Marketing“ &#8211; vom Bekleidungsladen bis zum Baumarkt. Braucht es das wirklich?</p>



<p>Das volksdümmliche niveaulose „Heile-Welt Geplänkel“ das hauptsächlich aus Bayern importiert und den Franken aufs Auge gedrückt wird, trägt mit Sicherheit nicht zur „<a href="https://frankenrabe.de/franken-helfen/550/">Weltoffenheit</a>“ oder fränkischem Heimatgefühl bei.</p>



<p>Warum <a href="https://frankenrabe.de/franken-helfen/550/">unterstützen</a> Sie nicht mehr fränkische Tradition, von der <a href="https://frankenrabe.de/kultur/">Kultur </a>über die Musik bis hin zu <a href="https://frankenrabe.de/tracht/625/">Trachten</a>? Warum wird immer nur primitiv von Bayern kopiert? Ein Volk der Plagiatoren?</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide"/>



<p>Siehe auch: <a href="https://www.franken-sind-keine-baiern.de/franken-ist-spitze/4211-oktoberfest-des-kannst-vergessen.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Franken ist spitze &#8211; Oktoberfest kannst vergessen</a></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center"><strong><span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Boykott:</span></strong> Oktoberfeste überall</p>
</blockquote>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://frankenrabe.de/521/oktoberfest-wiesn/">Oktoberfest &#8211; &#8222;Wiesn&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://frankenrabe.de">Frankenrabe</a>.</p>
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		<title>Reinheitsgebot</title>
		<link>https://frankenrabe.de/464/reinheitsgebot/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frankenrabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Apr 2021 17:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Region Franken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>… für die Qualität der Biere oder nur eine irreführende Werbeaktion? Qualität Das Reinheitsgebot erlaubt nur Gerste, Hopfen und Wasser &#8211; wenn man sich aber informiert, welche umfangreichen Zusatzstoffe inzwischen für Bierbrauer zugelassen sind, kann</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://frankenrabe.de/464/reinheitsgebot/">Reinheitsgebot</a> erschien zuerst auf <a href="https://frankenrabe.de">Frankenrabe</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>… für die Qualität der <a href="https://frankenrabe.de/bier/458/">Biere</a> oder nur eine irreführende Werbeaktion?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="qualitaet">Qualität</h2>



<p class="has-drop-cap">Das Reinheitsgebot erlaubt nur <strong>Gerste, Hopfen und Wasser</strong> &#8211; wenn man sich aber informiert, welche umfangreichen <a rel="noreferrer noopener" href="https://hobbybrauer.de/forum/wiki/doku.php/zugelassene_zusatzstoffe" target="_blank">Zusatzstoffe</a> inzwischen für Bierbrauer zugelassen sind, kann es einen Biertrinker nur grausen. Wenn Bayern von einem „<em>noch heute gültigen Gebot</em>“ spricht, kann man also nur lachen &#8211; <strong>eine einzige Lüge!</strong></p>



<p><strong>Hefe</strong> wäre nach dem Gebot nicht zugelassen, weil sie damals noch gar nicht bekannt war &#8211; die Hefekulturen kamen nur „zufällig“ ins <a href="https://frankenrabe.de/bier/458/">Bier</a> und damit der Gärprozess in Gang.</p>



<p>Auch <strong>Weizen</strong> ist unzulässig (Gerüchte sprechen auch von einem „Anti-Weizen-Gebot“, um die damals steigende Beliebtheit von Weizenbieren zu stoppen). Ein Weizen (in Bayern „Weißbier“) mit dem Hinweis „Gebraut nach dem Reinheitsgebot“ dürfte es daher überhaupt nicht geben &#8211; das stört manche Brauer aber gar nicht.</p>



<p>Das Reinheitsgebot sagt auch nur etwas über die Zutaten aus, aber nichts über die <strong>Qualität der Zutaten</strong>. Es verhindert also nicht genmanipuliertes oder mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Glyphosat" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Glyphosat</a> verschmutztes Getreide, verunreinigtes Wasser oder die Verwendung von Turbo-Schnellgärhefe sowie Hopfenextrakt. Bei den Zutaten geht es &#8211; wohl gemerkt &#8211; um zugelassene Zutaten! Wer würde ein Bier schon kaufen, wenn er wüsste, dass da <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Polyvinylpyrrolidon" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Polyvinylpyrrolidon</a> (PVPP oder E 1202) drin ist oder war? Angeblich wird ja alles wieder entfernt.</p>



<p><strong>BIO:</strong> Während sich Bayern noch immer im fragwürdigen Immage des Reinheitsgebotes sonnt, braut man in Franken bereits biologisch &#8211; „Reinheitsgebot war gestern“ &#8211; z. B. <a href="https://klosterbrauerei-weissenohe.de/ueber-uns/braukunst" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klosterbrauerei Weißenohe</a>.</p>



<p>Sehr interessante <strong>Texte über das Reinheitsgebot</strong> gibt es auch auf den Internetseiten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="http://braumagazin.de/article/reinheitsgebot-ist-tot/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das Reinheitsgebot ist tot –  lang lebe das Reinheitsgebot</a></li>



<li><a href="http://blog.brunnenbraeu.eu/?page_id=369" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pfründe der deutschen Brauindustrie schützen</a></li>



<li><a href="https://www.christian-jog.de/2010/11/19/reinheitsgebot-mythos-und-wahrheit">Reinheitsg</a><a href="https://www.christian-jog.de/2010/11/19/reinheitsgebot-mythos-und-wahrheit" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ebot Mythos und Wahrheit</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="herkunft">Herkunft</h2>



<p>2016 wird das bayerische Reinheitsgebot 500 Jahre alt. Die <strong>Landesausstellung 2016</strong> wird in <a rel="noreferrer noopener" href="https://maps.here.com/?map=48.59017,13.08781,13,normal" target="_blank">Aldersbach</a> (Niederbayern / Lkrs. Passau) ausgerichtet. Wie sich die Jury zur Entscheidung zusammensetzt, wollte Loipl (Haus der BY Geschichte) nicht verraten (NN, 21.09.10). Da ist es wieder &#8211; das ungute Gefühl, dass hier „gemauschelt“ wurde. Es hatten sich auch Bamberg, Kulmbach und Nürnberg beworben.<br><br>Andererseits &#8211; es geht ja um das „bayerische Reinheitsgebot von 1516“ &#8211; was interessiert das Franken? Fürstbischof Heinrich III. Groß von Trockau (1487 &#8211; 1501) erließ, das Gebot „Einsieden nichts mere denn Hopfen, Malz und Wasser zu nehmen sey.“ Damit gab es bereits 27 Jahre vor bayerischen Reinheitsgebot schon ein gleichwertiges Gebot aus der Bierstadt <strong>Bamberg</strong>! (<a href="https://kaiserdom.de/geschichte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kaiserdom</a>) &#8211; siehe Grafik oben.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="567" height="361" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/hopfenfeld.jpg" alt="Hopfen" class="wp-image-136" style="width:284px;height:181px" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/hopfenfeld.jpg 567w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/hopfenfeld-300x191.jpg 300w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/hopfenfeld-150x96.jpg 150w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></figure>
</div>


<p class="has-drop-cap">Wo anders als in <strong>Oberfranken</strong> mit der Vielfalt seiner handwerklich orientierten Kleinbrauereien und seiner traditionsreichen <a href="https://frankenrabe.de/bier/458/">Bierkultur</a>, hätte die Ausstellung stattfinden sollen? In Bamberg sorgen 9 Brauereien für einen guten Stoff. Es gibt dort das fränkische Brauereimuseum, zwei Mälzereien (teilweise mit internationaler Bedeutung), eine Braumaschinenfabrik und auch in der ganzen Region die größte Brauereidichte der Welt. Bamberg ist die wahre Hauptstadt des Bieres! (FN am 17.04.2010 / Horst M. Auer).</p>



<p>Auch die Städte <strong>Augsburg (1156)</strong> und <strong>Nürnberg (1293)</strong> haben ein älteres Reinheitsgebot, also ist das „bayerische Reinheitsgebot“ nur ein Plagiat.</p>



<p>Während Bayern heute einen Rummel um das Reinheitsgebot macht, gab es auch in Thüringen / <strong><a href="https://maps.here.com/?map=51.19781,11.06636,12,normal" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weißensee</a> schon seit 1434</strong> das <a href="http://www.weissenseer-reinheitsgebot.de/runneburger.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weißenseer Reinheitsgebot</a> &#8211; siehe <a href="http://www.weissenseer-reinheitsgebot.de/statuta.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Statuta</a> und <a href="http://www.weissenseer-reinheitsgebot.de/pressestimmen_03.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressestimmen</a>.</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide"/>



<h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2>



<p><strong>Viel heiße Luft um nichts</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>wurde das ursprüngliche Reinheitsgebot durch viele genehmigte Zusätze „verwässert“</li>



<li>hat das Reinheitsgebot noch nie die Qualität der Zutaten geregelt</li>



<li>würde inzwischen ein amtliches Biosiegel mit deutschlandweiter Gültigkeit viel mehr bringen</li>



<li><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color"><strong>boykottiere</strong> </mark>ich alle Biere von Großbrauereien, Industrie- und Fernsehbiere</li>



<li><strong>trinke ich regionale Biere</strong>, die handwerklich von Landbierbrauereien gebraut sind</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="meine_referenzen">Meine Referenzen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://frankenrabe.de/meine-referenzen/475/">Referenzen</a></li>
</ul>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://frankenrabe.de/464/reinheitsgebot/">Reinheitsgebot</a> erschien zuerst auf <a href="https://frankenrabe.de">Frankenrabe</a>.</p>
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		<title>Bier Referenzen</title>
		<link>https://frankenrabe.de/475/meine-referenzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frankenrabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Oct 2018 19:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schulungen Bierseminar: (Ober-) Franken vs. Oberbayern / Obermichelbach Bier Probe zur Bier Sensorik / Spalt HopfenBierGut Bier Sensorik Seminar / Nürnberg Eigenes Bier brauen &#8211; gelernt von Hausbrauer Besichtigungen Störtebeker Braumanufaktur GmbH / Stralsund Vulkan</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Schulungen</h2>



<ul class="wp-block-list"><li>Bierseminar: (Ober-) Franken vs. Oberbayern / Obermichelbach</li><li>Bier Probe zur Bier Sensorik / Spalt <a href="https://hopfenbiergut.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">HopfenBierGut</a></li><li>Bier Sensorik Seminar / Nürnberg</li><li>Eigenes Bier brauen &#8211; gelernt von <a href="http://der-hausbrauer.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hausbrauer</a></li></ul>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_0121-300x200.jpg" alt="Schübel Bier" class="wp-image-1220" width="200" height="300"/></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Besichtigungen</h2>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.stoertebeker.com/brauspezialitaten/rund-ums-bier/geschichte-der-stoertebeker-braumanufaktur" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Störtebeker Braumanufaktur</a> GmbH / Stralsund</li><li><a href="http://vulkan-brauerei.de/de/brauerei" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vulkan Brauerei</a> / 56743 Mendig (Eifel)</li><li><a href="http://www.tucher.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tucher Brauerei</a> / Nürnberg-Fürth</li><li><a href="http://www.bayreuther-bier.de/katakomben/fuehrungen_44.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bayreuther Katakomben</a> (Aktien)</li><li><a href="http://www.klosterbrauerei-weissenohe.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klosterbrauerei Weißenohe</a></li><li><a href="https://www.pyraser.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pyraser Landbrauerei</a> / Thalmässing</li><li><a href="http://www.kaiser-braeu.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kaiserbräu</a> / Neuhaus / Veldenstein</li><li><a href="https://lindenbraeu.de/unserbier/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lindenbräu</a> / Gräfenberg</li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Ergebnis</h2>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://frankenrabe.de/bier/458/">Bier</a></li><li><a href="https://frankenrabe.de/bierarten/481/">Bierarten</a></li><li><a href="https://frankenrabe.de/reinheitsgebot/464/">Reinheitsgebot</a></li></ul>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Klarstein, Unding, Fernsehwässer, unser Bier schmeckt siemmal besser, wer das erkennt, der macht&#8217;s wie wir: selbst gebraut &#8211; zurück zum BIER!</p><cite><a rel="noreferrer noopener" href="http://der-hausbrauer.de" target="_blank">Hausbrauer</a></cite></blockquote>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="340" height="253" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/tucher-a.jpg" alt="Tucher" class="wp-image-158" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/tucher-a.jpg 340w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/tucher-a-300x223.jpg 300w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/tucher-a-150x112.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 340px) 100vw, 340px" /></figure>
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		<title>Bier</title>
		<link>https://frankenrabe.de/458/bier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frankenrabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 May 2017 17:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Region Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Bierkeller]]></category>
		<category><![CDATA[Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[Craft Beer]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fränkisches Bier Beim heiligen Gambrinus &#8211;Franken ist das wahre Bierland! “Das Bier hier ist gut“, schwärmte schon der Philosoph Hegel und der meistgelesene deutsche Dichter des 19. Jahrhunderts Jean Paul rief entzückt: “Himmel, welch ein</p>
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<h2 class="wp-block-heading" id="fraenkisches_bier">Fränkisches Bier</h2>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Beim heiligen Gambrinus &#8211;</strong><br><strong>Franken ist das wahre Bierland!</strong></p>
</blockquote>



<p><strong><em>“Das Bier hier ist gut“</em></strong>, schwärmte schon der Philosoph Hegel und der meistgelesene deutsche Dichter des 19. Jahrhunderts Jean Paul rief entzückt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong><em>“Himmel, welch ein Bier”</em></strong>, direkt nachdem er Bamberger Bier gekostet hatte. Der erfrischende Gerstensaft hat eine lange Tradition in Bamberg, die 1122 bei den Benediktinermönchen begann. </p>
<cite>Quelle: <a href="https://kaiserdom.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kaiserdom</a></cite></blockquote>



<p><em>„Des klingt etz vielleicht a bissla grob:</em><br><em>Wir haben eine herzliche Abneigung gegen seelenlose Rülpswasser aus dem Durchlauferhitzer.“</em><br><a href="http://mahrs.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mahrs Bräu Bamberg</a></p>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong><em>Fränkisches Bier für „Leute,</em><br><em>denen nicht egal ist, was sie trinken“</em><br><span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Nicht nur Braukunst &#8211; sondern auch Vielfalt!</span></strong></p>
</blockquote>



<p><em>„Vom Wein den Geist, vom Brot die Kraft: Daraus wird das Bier gemacht.“</em><br>Fränkische Weine mögen dem einen oder anderen Genießer etwas trocken erscheinen, dafür hat Gott den Franken das Korn nicht nur gegeben, um daraus Brot zu backen. (Hamburger Abendblatt 01.03.2010).</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="350" height="263" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/zipfel.jpg" alt="Saure Zipfel" class="wp-image-161" style="width:263px;height:197px" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/zipfel.jpg 350w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/zipfel-300x225.jpg 300w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/zipfel-150x113.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></figure>
</div>


<ul class="wp-block-list">
<li><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/watch?v=PV2Fk8hs1R8" target="_blank">Fränkisches Bier / J.B.O.</a> <strong>(Lied)</strong></li>



<li><a href="https://www.bierland-franken.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Brauereien in Franken</a></li>



<li><a rel="noreferrer noopener" href="https://braukultur-franken.de/" target="_blank">Braukultur Franken</a></li>



<li><a rel="noreferrer noopener" href="http://braufranken.de/html/braumittelfranken.html" target="_blank">Braufranken</a></li>



<li><a rel="noreferrer noopener" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bierfranken" target="_blank">Bierfranken</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="geschichte">Geschichte</h2>



<p class="has-drop-cap">Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden in Bayern immer größere Betriebe, die Bier als Massenware herstellen (siehe heute vorwiegend Raum München &#8211; Stichwort Industriebier / Fernsehbier), während in Franken weiterhin Wert auf individuelle Handarbeit gelegt wurde. Die Brauereien blieben klein und pflegten ihre angeschlossenen Gaststätten sowie den Erhalt der <strong>fränkischen Bier- und Obstbrandkultur</strong>. Die Großbrauereien in Bayern bearbeiten ihr Bier, damit es lange haltbar ist. Es gibt auch Brot, das 1 Jahr haltbar ist, aber sicher kein gutes!</p>



<p><strong>Großbrauereien</strong> zerstören die über Jahrhunderte gewachsene Bierkultur in Franken. Fränkische Brauereien, die auch noch mit „bayerischen Bier“ werben, verstärken diesen Effekt weiter. Denn: „bayerisches Bier“ stammt überwiegend von den Großbrauereien. Das edle handgearbeitete fränkische Bier geht in der Hektoliterflut der Großbrauereien unter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bier in Franken</h2>



<p>Nicht umsonst dominieren in Franken Eigenschaften wie naturtrüb, ungespunden,… Ein solches Bier ist zwar nicht so lange haltbar, enthält aber noch alle natürlichen Schweb- und Trubstoffe und ist damit weit vitaminreicher als filtriertes Bier. Auf Erhitzung oder Sterilisierung wird bewusst verzichtet. Zur Qualität siehe auch: <a href="https://frankenrabe.de/reinheitsgebot/464/">Reinheitsgebot</a>.</p>



<p>Viele Franken, die zwangsläufig beruflich in den Großraum des Moloch München oder anderes Ausland umziehen müssen, klagen über das schlechte Bier. 3 Studenten aus der Fränkischen Schweiz haben sich eine Lösung überlegt. Über <a href="https://www.hier-gibts-bier.de/de/bier-aus-franken/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Hier gibts Bier&#8220;</a> können online fränkische Biere auch vom Ausland bestellt werden.</p>



<p>Die beiden <strong>ältesten fränkischen Braustätten</strong>, die heute noch aktiv brauen, sind die <a href="https://klosterbrauerei-weissenohe.de/ueber-uns/brauerei" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klosterbrauerei Weißenohe</a> (seit 1100) im Landkreis Forchheim und die Brauerei Wurm in Bieswang (seit 1135) im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen.</p>



<p><strong>Vielfalt:</strong> Für alle möglichen Anlässe und Gelegenheiten brauen die Franken ein eigenes Bier, so z. B. für den Tag der Franken in Kulmbach 2010: Braumeister Robert Bosert beschrieb den Geschmack des Gerstensaftes so: „Malzbetont, vollmundig und würzig, mit angenehm schwacher Hopfenbittere.“</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="groesste_brauereidichte">Größte Brauereidichte</h2>



<p><strong>der Welt im Guinness-Buch der Rekorde</strong>:<br>Oberfranken hat nicht nur die höchste Brauereidichte der Welt, Oberfrankens Biere zählen auch zu den besten der Welt. Zu diesem Ergebnis kommt der Wettbewerb „European Beer Star Award“ der im Jahr 2010 zum siebten Mal stattfand. Insgesamt 10 oberfränkische Brauereien wurden mit dem Euroean Beer Star ausgezeichnet &#8211; von 955 Brauereien aus der ganzen Welt. (BT Kurier 19.11.2010). Solche Auszeichnungen wiederholen sich Jahr für Jahr!</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="bierkeller">Bierkeller</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/07/Bierkeller-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-1353" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/07/Bierkeller-1024x576.jpg 1024w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/07/Bierkeller-300x169.jpg 300w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/07/Bierkeller-150x84.jpg 150w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/07/Bierkeller-768x432.jpg 768w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/07/Bierkeller-1536x864.jpg 1536w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/07/Bierkeller-2048x1152.jpg 2048w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/07/Bierkeller-700x394.jpg 700w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>In Franken ist der Keller oben: Bis zur Erfindung der Kühlmaschine durch den Franken Karl Linde im Jahr 1878 lagerten die Brauer ihr Bier in den Bierkellern. Schließlich schänkten sie das Bier aus rationellen Gründen einfach „auf dem Keller“ aus. Feste wurden dann ebenfalls gleich auf dem Keller gefeiert. (siehe auch <a href="https://de.wikivoyage.org/wiki/Bierkeller_in_Franken" target="_blank" aria-label="undefined (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener">Bierkeller in Franken</a> oder allgemein die Region Bamberg).</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="biersorten">Biersorten</h2>



<p>Beschreibung von <a href="https://frankenrabe.de/bierarten/481/">Biersorten</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="auszeichnungen_beispiele">Auszeichnungen (Beispiele)</h2>



<p>7. Wettbewerb „European Beer Star Award 2010 Beer Star Insgesamt wurden 10 oberfränkische Brauereien mit European Beer Star ausgezeichnet. 955 Brauereien aus er ganzen Welt hatten teilgenommen.</p>



<p>☞ Authentische Biere, die geschmacklich und qualitativ überzeugen und die Sortenkriterien erfüllen. (Franken Kurier 19.11.2010)</p>



<p>European Beer Star 2011 &#8211; bedeutendster Bier-Wettbewerb Europas &#8211; seit 8 Jahren</p>



<p>Braumeister aus Franken haben fünf Goldmedaillen eingeheimst &#8211; von insgesamt 1113 getesteten Bieren und einer 100-köpfigen Jury (Nürnberger Nachrichten vom 11.11.2011)</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="bayerischer_bierstreit">Bayerischer Bierstreit</h2>



<p><strong>…bei Internationaler Handwerksmesse München (Auszug)</strong></p>



<p>Die Idee war einfach: Für den Bierstreit, der von der Handwerkskammer Oberfranken vorbereitet wurde, gab es drei Wettbewerbskategorien: Helles / Pils, Dunkles und Weizen. Jeder Tester bekam 6 Gläser vorgesetzt, drei mit Bier aus Oberfranken und drei aus München. Ohne zu wissen, welches Bier aus welcher Region stammt, mussten die „Biertester“ dann auf einem Bewertungsbogen eintragen, wie gut ihnen die verschiedenen Biere schmeckten.</p>



<p>Der Bierstreit begann, und unter der Moderation von Heiner Gremer vom bayerischen Rundfunk testeten die Messebesucher die vorgesetzten Biere. 6 Fernsehkameras, eine ganze Reihe von Fotografen und Reportern warteten gespannt, und dann kam endlich der Satz, der mit tosendem Beifall der mitgereisten Oberfranken quittiert wurde:<br>„Oberfranken hat den bayerischen Bierstreit gewonnen. Der Bierstreit lief vom 5. Bis 7. März. Insgesamt haben 231 „Biertester“ teilgenommen.<br><strong>Fazit:</strong> Bayern hat ein gutes Bier, in Oberfranken schmeckt es aber noch ein bisschen besser.<br>Quelle: Pressestelle der <a href="https://www.hwk-oberfranken.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Handwerkskammer für Oberfranken</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="bayerisches_bier">Bayerisches Bier</h2>



<p class="has-drop-cap">Das Haus der Bayerischen Geschichte schreibt in einem Prospekt:<br><em><strong>„Bier in und aus Bayern &#8211; Mythos und Weltmarke“</strong></em><br>Die Bezeichnung „Mythos“ ist hier sehr treffend, denn mystisch ist es tatsächlich warum „Bayerisches Bier“ zur Weltmarke wurde. Beim Sammeln der vielen Informationen über Bier und dem <a href="https://frankenrabe.de/reinheitsgebot/464/">Reinheitsgebot</a> fragte ich mich ständig, woher das kommt &#8211; es ist doch nichts besonderes daran &#8211; im Gegenteil! Sicher gibt es auch in Bayern einige gute Landbierbrauereien, aber die konnten dazu im Verhältnis vermutlich relativ wenig beitragen.<br>Also vergessen wir „Bayerisches Bier“ weitgehend &#8211; es ist nur<br><strong>Werberummel von einigen finanzstarken Großbrauereien &#8211; </strong><br><strong>Nein Danke!</strong></p>



<p><strong>Zum Schluß noch ein…</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="beispiel_bayerischer_arroganz">Beispiel bayerischer Arroganz</h2>



<p>Münchner Hofbräu genießt seit Jahren eine Vorrangstellung z.B. in der Burgschänke der „fränkischen Krone“, der Veste Coburg, sowie bei anderen Liegenschaften der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung, wie auch den Spielbanken. Wie kann das sein?</p>



<p>Bereits am 20.03.2002 wurde vom Bayerischen Landtag folgendes beschlossen: „Die Staatsregierung wird aufgefordert zu gewährleisten, dass bei der Vergabe von Lieferverträgen an Brauereien zur Versorgung von Gastronomiebetrieben mit Bier und anderen Getränken in Liegenschaften der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen auch in Zukunft regionale, kleine und mittelständische Betriebe zum Zuge kommen können.“ (Joachim Kalb, <a href="http://fränkischer-bund.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fränkischer Bund</a>). Es werden inzwischen zwar auch einzelne regionale Biersorten angeboten, aber trotzdem wird ein <strong>Münchner Bier hunderte Kilometer in eine Region gekarrt, die die größte Brauereidichte weltweit aufzuweisen hat!?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="meine_referenzen">Meine Referenzen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://frankenrabe.de/meine-referenzen/475/">Referenzen</a></li>
</ul>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong><span class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Boykott:</span></strong> Bayerisches Bier, Bier aus der TV-Werbung, aus Plastikflaschen oder Blechdosen!</p>
</blockquote>
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		<title>Bamberger Fastenpredigt</title>
		<link>https://frankenrabe.de/601/bamberger-fastenpredigt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frankenrabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Mar 2017 22:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Region Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bamberg]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Fastenpredigt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Wer Bier und Politik gemeinsam betreibt, versäumt für keines die Zeit und verstärkt dem Genuss von beidem.“ 4. Bamberger Fastenpredigt Am 11. März 2017 fand die 4. Bamberger Fastenpredigt – veranstaltet durch die Brauerei Ambräusianum</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Wer Bier und Politik gemeinsam betreibt, versäumt für keines die Zeit und verstärkt dem Genuss von beidem.“</p><cite>4. Bamberger Fastenpredigt</cite></blockquote>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/fastenpredigt-456x1024.jpg" alt="Fastenpredigt" class="wp-image-112" width="228" height="512" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/fastenpredigt-456x1024.jpg 456w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/fastenpredigt-134x300.jpg 134w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/fastenpredigt-67x150.jpg 67w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/fastenpredigt-768x1723.jpg 768w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/fastenpredigt-685x1536.jpg 685w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/fastenpredigt-913x2048.jpg 913w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/fastenpredigt-700x1570.jpg 700w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/fastenpredigt.jpg 1065w" sizes="auto, (max-width: 228px) 100vw, 228px" /></figure></div>



<p class="has-drop-cap">Am 11. März 2017 fand die 4. Bamberger Fastenpredigt – veranstaltet durch die <a href="https://www.ambraeusianum.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Brauerei Ambräusianum</a> und <a rel="noreferrer noopener" href="http://agil-bamberg.de/index.php" target="_blank">Agil</a> statt. Nachdem die Besucherzahl von 70 im Jahr 2014 auf aktuell 500 Gäste gestiegen war, musste der Veranstalter in den Ziegelbau des Welcome Kongress Hotels Bamberg wechseln.</p>



<p>Aufgrund des gelungenen „süffig starken“ Fastenbieres (<strong>Bockbier mit 17,4 °P Stammwürze und 7,2 % Vol. Alkohol</strong> / Anstich durch Bürgermeister Dr. Christian Lange) und der äußerst kurzweilig dargebrachten Fastenpredigt von „Bruder Michael“, dem gebürtigen Berliner, <strong><a href="http://ulich-wortkunst.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Andreas Ulich</a></strong>, lohnte sich der Besuch allemal. Ulich wusste die Politik unter dem Motto „Bamberg first – Lästern mit Geschmack“ passend zu würdigen. Auch für eine kleine Auswahl an deftigen Speisen war gesorgt – teilweise zu Gunsten der Aktion „Gemeinsam helfen für Bamberg“ (2016: 4200 €).</p>



<p>Weniger rühmlich fiel allerdings die musikalische Umrahmung durch das „Volksmusik-Ensemble <strong>FrankenDreier</strong>“ (Trompete, Tuba, Akkordeon und Gitarre) aus. Nicht nur, dass die „Dreier“ zu viert spielten – das einzige was sie erkennbar mit Franken zu tun hatten, war das Wort „Franken“ in ihrem Namen. Sie spielten stattdessen überwiegend bayerisch anmutende Musikstücke und sowohl ihr Erscheinungsbild, wie auch das der Bedienungen passte nicht recht zu einer fränkischen Veranstaltung &#8211; schade. Von den letztgenannten Wermutstropfen abgesehen, war es eine gelungene Veranstaltung &#8211; gerne wieder!</p>



<p><strong>Eine kleine Auswahl der Zitate:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>BR: Franken ist mehr als „grausliche Tatorte“</li><li>Gibt es im Steigerwald zu wenig „Zapfhähne“,<br>oder weshalb darf es kein Nationalpark werden?</li><li>JuLi (Junge Liberale der FDP in Schleswig Holstein): <br>„Lieber bekifft ficken, als besoffen Auto fahren!“</li><li>ÖPNV: Man zählt so lange die Fahrgäste, <br>bis irgendwann nur 2 Omis drin sitzen und – weg mit der Linie.<br>Das „Nachfrage-Pflänzchen“ muss man nicht ausreißen, <br>man kann es auch gießen!</li><li>Deutschland wird nicht islamisiert – <br>Deutschland verblödet einfach nur.</li><li>„CSU und Christentum“ – <br>da falle ich jedes Jahr aufs Neue darauf herein…</li><li>Markus Söder ist Franke, über den darf ich reden – will ich aber nicht.</li><li>Alexander Dobrindt findet zu jedem Verkehrsproblem<br>die billigste, schnellste und &#8211; dümmste Lösung.</li></ul>
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		<title>Bierarten</title>
		<link>https://frankenrabe.de/481/bierarten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frankenrabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2016 23:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Bockbier]]></category>
		<category><![CDATA[Gose]]></category>
		<category><![CDATA[Kellerbier]]></category>
		<category><![CDATA[Pils]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchbier]]></category>
		<category><![CDATA[Weizen]]></category>
		<category><![CDATA[Zwickel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Craft Beer / &#8222;craft brewing&#8220; Damit ist &#8211; wörtlich übersetzt &#8211; „handwerklich gebrautes Bier“ gemeint.Die Modeerscheinung aus den USA &#8211; ist für Franken völliger „Schmarrn“!Die Hopfenhelden definieren die Voraussetzungen für Craft Beer so: zeigt Gesicht</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="craft_beer_craft_brewing">Craft Beer / &#8222;craft brewing&#8220;</h2>



<p>Damit ist &#8211; wörtlich übersetzt &#8211; „handwerklich gebrautes Bier“ gemeint.<br>Die Modeerscheinung aus den USA &#8211; <strong>ist für Franken völliger „Schmarrn“!</strong><br>Die <a href="https://www.hopfenhelden.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hopfenhelden</a> definieren die Voraussetzungen für Craft Beer so:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>zeigt Gesicht (Herkunft)</li><li>unabhängig</li><li>kreativ</li><li>Handwerk</li><li>schmeckt</li></ul>



<p>Für Franken ist das also ganz normal, dort werden diese Bedingungen von den meisten Brauereien traditionell schon immer so gehandhabt. Siehe auch <a rel="noreferrer noopener" href="http://der-hausbrauer.de/" target="_blank">Der Hausbrauer</a>. Für Amerika oder München ist das sicher eine tolle Erfahrung.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="pils_pilsener_brauart">Pils / Pilsener Brauart</h2>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignright size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="227" height="231" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/hopfendolden.jpg" alt="Hopfen" class="wp-image-135" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/hopfendolden.jpg 227w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/05/hopfendolden-147x150.jpg 147w" sizes="auto, (max-width: 227px) 100vw, 227px" /><figcaption>Hopfen</figcaption></figure></div>



<p>Das untergärige Bier, hat im Vergleich zu anderen Biersorten einen erhöhten Hopfengehalt. Obwohl es von den meisten Brauereien gebraut wird, hat es in Franken keine wesentliche Bedeutung. Es wurde von einem Niederbayern 1842 in Pilsen / Tschechien erfunden (siehe <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pilsner_Urquell" target="_blank">Pilsner Urquell</a>).</p>



<p><strong>Franken</strong>: Die Fürther Brauerei Geismann (im Jahr 1722 von der Familie Lederer gegründet), braute als erste Brauerei im heutigen Freistaat Bayern Pils.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="bockbier">Bockbier</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Der Biologielehrer fragt Max: &#8222;Was kannst du mir über den Nutzen von Ziegen erzählen?&#8220; &#8211;<br>&#8222;Von der Geiß haben wir Milch und Käse, vom Bock das Bier!&#8220;</p><cite><strong><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Falsch!</span></strong></cite></blockquote>



<p>Fast 60 Jahre ließ sich Bayern von ihren „geliebten Preußen“ aus <a href="http://www.einbecker.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einbeck</a> das Bier liefern. Ein Selbstbrauversuch des „Hofbräuhauses“ scheiterte &#8211; schließlich wurde 1614 ein Einbecker Braumeister nach München abgeworben, um dort das „Ainpöckische Bier“ zu brauen. Durch <a aria-label="undefined (opens in a new tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verballhornung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Verballhornung</a> des Namens von „Einpöckisch“ über bayerisch „Oanpock“ entstand schnell der Name des berühmten Bockbieres. Somit ist die Stadt Einbeck Namensgeber des Bockbieres. „Ohne Einbeck gäb’s kein Bockbier“.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Eisbock</strong></h3>



<p>In Kulmbach (Franken) hatte ein Brauergeselle zur kalten Jahreszeit die Bockbierfässer im Hof stehen lassen. Über Nacht war das Bier zu Eis erstarrt und die Fässer gebrochen. Im Kern befand sich das Konzentrat des Bieres und war aufgrund des hohen Alkoholgehaltes nicht gefroren &#8211; es war erstaunlicherweise genießbar. So wurde durch Zufall der Eisbock erfunden.</p>



<p>Der Franke &#8211; namentlich „Schorschbock“-Braumeister Georg Tscheuschner &#8211; legt sich mit den Schotten &#8211; namentlich „BrewDog“, James Watt, um das stärkste Bier an. Im Februar 2010 lag der Level bei 41 Volumenprozente für die Schotten. Georg Tscheuschner kündigte 45 Volumenprozente an. (Quelle: n-tv.de / dpa / Sebastian Döring) Link: <a href="https://web.archive.org/web/20100316212742/http://www.n-tv.de:80/panorama/dossier/Wer-hat-das-staerkste-Starkbier-article732285.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">http://www.n-tv.de/panorama/dossier/wer-hat-das-staerkste-Starkbier-article732285.html</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="rauchbier">Rauchbier</h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Es gibt nicht nur EIN Rauchbier!</strong></h3>



<p>Seit Jahrhunderten trocknete man das Malz über offenem Buchenholzfeuer und erhielt so das typische Aroma. Einige fränkische Brauereien behielten diese traditionelle Methode bei. Aber Rauchbier ist nicht gleich Rauchbier &#8211; so hat das berühmte „Schlenkerla“ geschmacklich z. B. nichts mit dem „Rauch-Weizen“ der Bamberger Brauerei Spezial zu tun, obwohl beides Rauchbiere sind. <strong>Ergo: einfach probieren!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="zwickel_zwickl_kellerbier">Zwickel (Zwickl) / Kellerbier</h2>



<p>Ein ungefiltertes, noch naturtrübes Bier von geringer Haltbarkeit &#8211; typisch für Franken! Das Bier gehört zu den ungespundeten Bieren, hat daher einen geringen Kohlensäuregehalt und ist deshalb recht süffig. Da noch alle natürlichen Schweb- und Trubstoffe enthalten sind, ist es außerdem ernährungsphysiologisch wertvoller als filtriertes Bier.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="weizen">Weizen</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>In Franken gibt es kein „Weißbier“,<br>wir haben nur braunes oder gelbes Bier!<br>Aber „Weizen“ trinken Franken sehr gerne!</p></blockquote>



<p>Ein Weizen ist aber garantiert nie „nach dem bayerischen <a href="https://frankenrabe.de/reinheitsgebot/464/">Reinheitsgebot</a>“ gebraut, egal was die Brauer behaupten oder drauf schreiben. Das <a href="https://frankenrabe.de/reinheitsgebot/464/">Reinheitsgebot</a> ließe nämlich als Getreide nur Gerste zu!</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="rotbier">Rotbier</h2>



<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rotbier" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wikipedia</a>: Als Rotbier werden verschiedene Biersorten bezeichnet. Regional unterscheidet man insbesondere das Belgische Rotbier und das Nürnberger Rotbier.</p>



<p>Original Nürnberger Rotbier wird bereits seit dem frühen Mittelalter dort nach eigenen Braugesetzen gebraut. Es handelt sich beim Rotbier um ein untergäriges Bier, das ausschließlich mit Gerstenmalz gebraut wurde. Im Jahr 1597 gab es in Nürnberg 35 Rotbierbrauereien und das städtische Weizenbrauhaus. Später wurde die Anzahl jedoch gesetzlich beschränkt. Heute wird Original Nürnberger Rotbier (auch Rotes Weizen) z. B. in der Hausbrauerei Altstadthof wieder gebraut.</p>



<p>Inzwischen haben sich die Möglichkeiten, ein „rotes“ Bier zu erzeugen, vermehrt. Eine Rotfärbung durch geeignete Lagerung ist somit nicht mehr die einzige Biersorte. Alternativ wird die Färbung durch Zugabe bestimmter färbender Malze (Rotmalz) erreicht. Zudem ist die Färbung zwischen einem rotstichigen Gelb bis zu Rotbraun durch die Verteilung von Hopfen und Malz beeinflusst, ebenfalls wie der Geschmack.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="gose">Gose</h2>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignright size-medium is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/06/Gose_L_Bahnhof-138x300.png" alt="Gose - Bayerischer Bahnhof Leipzig" class="wp-image-903" width="138" height="300" srcset="https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/06/Gose_L_Bahnhof-138x300.png 138w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/06/Gose_L_Bahnhof-471x1024.png 471w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/06/Gose_L_Bahnhof-69x150.png 69w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/06/Gose_L_Bahnhof-768x1669.png 768w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/06/Gose_L_Bahnhof-707x1536.png 707w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/06/Gose_L_Bahnhof-943x2048.png 943w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/06/Gose_L_Bahnhof-700x1521.png 700w, https://frankenrabe.de/wp-content/uploads/2020/06/Gose_L_Bahnhof.png 1059w" sizes="auto, (max-width: 138px) 100vw, 138px" /><figcaption>Gose<br>Leipziger Bahnhof</figcaption></figure></div>



<p>Unter der „Gose“ kann man sich zunächst nur wenig vorstellen. Tatsächlich geht es in diesem Fall um ein obergäriges Bier, dem Kochsalz, Koriander und biologische Milchsäure hinzugegeben wurden. Das Bier entspricht bei weitem keinem <a href="https://frankenrabe.de/reinheitsgebot/464/">Reinheitsgebot</a>, hat sich aber über die Zeit als beliebtes Getränk herausgestellt. Der Geschichte nach wurde Gose erstmals am 27.03.1332 erwähnt und stammt, wie es der Name bereits verrät, eigentlich aus Goslar. Wie damals üblich wurde es von den Mönchen des Klosters Ilsenburg gebraut und etablierte sich vor allem in der Gegend um Dessau, Halle und Leipzig. Schon zu der Zeit wurde das Produkt oft und gerne gekauft; die Stadt Hamburg ließ sich regelmäßig Gose liefern. <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.varta-guide.de/freizeit-guide/regionen/kategorie-deutschland/sachsen/dresden-mit-umland-saechsisches-elbland/regionale-spezialitaeten-aus-sachsen" target="_blank">Quelle</a> und [<a href="https://www.gose.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr&#8230;</a>]



<hr class="wp-block-separator"/>



<h4 class="wp-block-heading">Die Aufzählung der Bierarten ist natürlich lange nicht vollständig. Es handelt sich nur um eine Auswahl.</h4>
<p>Der Beitrag <a href="https://frankenrabe.de/481/bierarten/">Bierarten</a> erschien zuerst auf <a href="https://frankenrabe.de">Frankenrabe</a>.</p>
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